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Angela Merkel gehört nicht mehr zu den einflussreichsten Menschen der Welt - sagt das Time-Magazin.

Zum ersten Mal seit 2013

Merkel fliegt von Top-100-Liste des Time-Magazins

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New York - Jedes Jahr kürt das Time-Magazine die 100 einflussreichsten Menschen. In diesem Jahr sorgt die Redaktion mit ihrer Entscheidung für Verwunderung. Denn eine Person fehlt.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May, Nordkoreas Diktator Kim Jong Un - ja, sogar Wikileaks-Gründer Julian Assange. Sie alle sind Teil der „100 einflussreichsten Menschen 2017“ des amerikanischen Time-Magazins in der Kategorie Führer (englisch „Leader“). Nur eine Frau fehlt: Bundeskanzlerin Angela Merkel.

2015 war Merkel von Time noch zur „Person des Jahres“ gekürt worden, jetzt taucht sie nicht einmal mehr bei den einflussreichsten Menschen der Welt auf. Und das, obwohl sie von mehreren US-Medien bei ihrem Besuch in Washington „Führerin der freien Welt“ genannt wurde. Zum ersten Mal seit 2013 ist Merkel nicht auf der Liste vertreten. Insgesamt war sie bisher 8 Mal vertreten.

Die Auswahl der Time-Redaktion sorgt daher für Verwunderung.

Bunte Mischung in fünf Kategorien

In der Kategorie „Führer“ wurden außerdem unter anderem Indiens Regierungschef Narendra Modi, Chinas Präsident Xi Jinping, Papst Franziskus und Russlands Präsident Wladimir Putin gekürt.

In den weiteren Kategorien Pioniere, Künstler, Titanen und Ikonen sind unter anderem der Satiriker James Corden, der Musiker John Legend, der brasilianische Fußballspieler Neymar und Donald Trumps Tochter Ivanka vertreten.

Time kürt die einflussreichsten Menschen in fünf Gruppen seit 2004 jährlich, jeweils ohne eine Rangfolge untereinander. Dabei geht es dem Magazin allein um die Frage, wer die Welt verändert hat - ohne das zu werten. Spitzenreiter mit bislang 11 Erwähnungen ist Ex-US-Präsident Barack Obama.

bew

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Kommentare

FurorAntwort
(0)(0)

Langsam mit den wilden Pferden.
Primär ging es mit um einen neuen Kanzler, als einen neuen Kopf an der Spitze.
Der Rest erledigt sich von allein.

EngelbertaAntwort
(0)(0)

das eigentliche Problem: wie sieht die Alternative aus?
Rot-Rot-Grün? (u.a. Abschiebestopp!)
Leider keine Alternative :-(

FurorAntwort
(0)(0)

Sie wissen ja, glauben heißt nichts wissen! ;-)