+
Das Ziel der Attentäter war eine Moschee im Zentrum der Stadt.  

Bluttat in Sanaa

Viele Tote bei Doppelanschlag auf Moschee im Jemen

Sanaa - Bei einem Doppelanschlag auf eine Moschee im Jemen sind nach Angaben der Nachrichtenagentur Saba mindestens 28 Menschen getötet worden.

Wie das von den Huthi-Rebellen kontrollierte und ehemals staatliche Medium berichtete, wurden 75 weitere verletzt.

Ein Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde sagte der Deutschen Presse-Agentur, zwei Selbstmordattentäter hätten sich am Mittwoch in der Hauptstadt Sanaa zum Zeitpunkt des Abendgebets in die Luft gesprengt, ein Täter mit einem Bombengürtel im Gotteshaus und einer in einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug außerhalb des Gebäudes. Letzterer habe seinen Wagen zur Detonation gebracht, als die Rettungskräfte eintrafen, meldete Saba.

Anschlag auf Moschee im Jemen - Bilder

Anschlag auf Moschee im Jemen - Bilder

Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Dschihadisten ein mutmaßliches Bekennerschreiben der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Sanaa wird seit Monaten von schiitischen Huthi-Rebellen kontrolliert. In dem Bürgerkriegsland sind aber auch die sunnitisch-extremistischen Terrorgruppen Al-Kaida und der IS aktiv, die wegen des Machtvakuums immer stärker werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Aufruf zum Wahlboykott von einem der engsten Vertrauten Angela Merkels: Kanzleramtschef Altmaier hat unzufriedenen Bürgern geraten, lieber nicht zu wählen als für AfD …
Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform
630 Abgeordnete sitzen zur Zeit im Bundestag, in der neuen Legislaturperiode könnten es bis zu 700 werden. Ein Vorstoß zur Deckelung der Zahl blieb bislang ohne Erfolg.
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform
Mehr als 3000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan
Truppenaufstockung am Hindukusch: Aufgrund der verschärften Sicherheitslage entsendet das US-Verteidigungsministerium mehr Soldaten nach Afghanistan.
Mehr als 3000 zusätzliche US-Soldaten nach Afghanistan
Umfrage: Bürger vermissten Thema Rente im Wahlkampf
Gingen die Argumente der Parteien teilweise an dem vorbei, was die Bürger wirklich interessiert? Vier von zehn Bundesbürgern hätten im Wahlkampf einer Umfrage zufolge …
Umfrage: Bürger vermissten Thema Rente im Wahlkampf

Kommentare