+
Die prorussischen Separatisten hätten schwere Waffen eingesetzt, die seit Februar von der Front abgezogen sein sollten.

Tote und Verletzte

Kämpfe vor neuen Ukraine-Krisengesprächen

Kiew - Kurz vor neuen Gesprächen kam es bei Donbass zu erneuten Kämpfen bei denen es auch Tote und Verletzte gegeben haben soll. 

Vor einem neuen Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe hat es bei den Kämpfen im Kriegsgebiet Donbass mehrere Tote und Verletzte gegeben. Zwei Regierungssoldaten seien getötet sowie zehn weitere verletzt worden, teilte Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko am Mittwoch in Kiew mit.

Die prorussischen Separatisten hätten schwere Waffen eingesetzt, die seit Februar von der Front abgezogen sein sollten. Die Aufständischen wiederum warfen den Regierungstruppen Artillerie-Beschuss vor. Die Konfliktparteien wollten bei einem Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk noch am Nachmittag über den Abzug schwerer Waffen verhandeln.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte den Abzug von Kampftechnik auch mit einem Kaliber von unter 100 Millimetern bereits für Anfang August angekündigt. Zur Ukraine-Kontaktgruppe gehören die Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Ukraine und Russlands sowie als eingeladene Gäste die Separatistenführer.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nordkorea droht mit Wasserstoffbomben-Test über dem Pazifik
Der Krieg der Worte eskaliert weiter. Kim Jong Un bezeichnet Trump nun als dementen Greis, den er mit Feuer bändigen wolle. Nach den USA kündigt auch die EU neue …
Nordkorea droht mit Wasserstoffbomben-Test über dem Pazifik
Kim bezeichnet Trump als dementen US-Greis - und droht mit Wasserstoffbombe
Der Krieg der Worte eskaliert weiter. Kim Jong Un bezeichnet Trump nun als dementen Greis, den er mit Feuer bändigen wolle. Nach den USA kündigt auch die EU neue …
Kim bezeichnet Trump als dementen US-Greis - und droht mit Wasserstoffbombe
Facebook legt mutmaßlich russische Werbung US-Kongress vor
Facebook kooperiert unter zunehmendem öffentlichen Druck stärker mit den US-Ermittlern zum möglichen russischen Einfluss auf die amerikanische Präsidentenwahl. …
Facebook legt mutmaßlich russische Werbung US-Kongress vor
ZDF-„Politbarometer“: SPD sackt weiter ab, AfD auf Platz drei
Die SPD sackt in der Wählergunst weiter ab, die AfD liegt auf Platz drei - das geht aus dem ZDF-„Politbarometer“ kurz vor der Wahl am Sonntag hervor. 
ZDF-„Politbarometer“: SPD sackt weiter ab, AfD auf Platz drei

Kommentare