+
Anna Grodzka will Präsidentin werden.

"Ja, ich kandidiere"

Transsexuelle will Polens Präsidentin werden

Warschau - In Polen hat eine transsexuelle Abgeordnete ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im Mai verkündet.

"Ja, ich kandidiere", erklärte Anna Grodzka an Freitag auf dem Internetportal Wirtualna Polska. Die 60-Jährige wird dabei nach eigenen Angaben von den Grünen unterstützt, die selbst nicht im Parlament sitzen.

Als deutlicher Favorit gilt Amtsinhaber Bronislaw Komorowski. Einigen Meinungsumfragen zufolge könnte der 62-jährige rechtsliberale Politiker bereits im ersten Durchgang für eine zweite Amtszeit bestätigt werden. Der genaue Wahltermin soll in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Anna Grodzka, die als Krzysztof Begowski auf die Welt kam, sitzt seit 2011 für die antiklerikale Bewegung RP im Parlament. Ihre Wahl war im ultrakatholischen Polen eine Premiere.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kirchen verlieren wieder gut halbe Million Mitglieder
Etwa 55 Prozent der Menschen in Deutschland gehören noch einer der beiden großen christlichen Kirchen an. Die Zahl der Katholiken und Protestanten sinkt kontinuierlich. …
Kirchen verlieren wieder gut halbe Million Mitglieder
BKA-Chef sieht geringe Gefahr durch linke Gefährder
Die größte Terrorgefahr geht in Deutschland dem Bundeskriminalamt zufolge weiter von islamistischen Gefährdern aus. Auch bei Rechtsextremisten bestehe die Gefahr der …
BKA-Chef sieht geringe Gefahr durch linke Gefährder
Polens Präsident stimmt Gespräch mit Gerichtspräsidentin zu
Zehntausende hatten am Donnerstag vor dem Warschauer Präsidentenpalast gegen die geplanten Justizreformen demonstriert. Die EU droht Warschau Sanktionen an. Jetzt ist …
Polens Präsident stimmt Gespräch mit Gerichtspräsidentin zu
Palästinenser frieren Beziehungen zu Israel wegen Tempelberg-Krise ein
Der Streit um den Tempelberg in Jerusalem ist am Freitag heftig eskaliert und hat mindestens drei Menschenleben gefordert. Mehrere Verletzte schweben in Lebensgefahr.
Palästinenser frieren Beziehungen zu Israel wegen Tempelberg-Krise ein

Kommentare