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Jürgen Trittin.

Grüne: Vermögensabgabe ab eine Million Euro

Berlin - Die von den Grünen diskutierte Vermögensabgabe soll laut Fraktionschef Jürgen Trittin erst ab Nettovermögen von mehr als einer Million Euro greifen und nicht alle betreffen.

Die von den Grünen diskutierte Vermögensabgabe soll nach Angaben von Fraktionschef Jürgen Trittin erst ab Nettovermögen von mehr als einer Million Euro greifen und Unternehmen verschonen. Mit der Abgabe solle eine kleine Gruppe von sehr Wohlhabenden einen fairen Anteil zum Schuldenabbau tragen. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) schreibt Trittin, die Abgabe betreffe weniger als ein Prozent der Bevölkerung.

Bei einem jährlichen Satz von 1,5 Prozent könnten in 10 Jahren mehr als 100 Milliarden Euro eingenommen werden. Neben einem persönlichen Freibetrag von einer Million Euro sei ein weiterer Freibetrag von 250 000 Euro für jedes Kind geplant. Unternehmen seien nicht abgabepflichtig, für Betriebsvermögen gebe es einen Freibetrag von fünf Millionen Euro.

dpa

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