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Der Spitzenkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl, Jürgen Trittin, hat die Kritik von Joschka Fischer am Wahlkampf seiner Partei scharf zurückgewiesen.

Nach Kritik am Wahlkampf

Trittin weist Joschka Fischer in die Schranken

Berlin - Der Spitzenkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl, Jürgen Trittin, hat die Kritik von Joschka Fischer am Wahlkampf seiner Partei scharf zurückgewiesen.

„Ich gebe mehr auf die 3,7 Millionen Menschen, die uns gewählt haben, als auf diese eine Stimme von Herrn Fischer“, sagte Trittin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Fischer hatte der Grünen-Führung nach der Wahl vorgeworfen, sie sei immer noch nicht erwachsen geworden. Es sei ein fataler Fehler gewesen, die Grünen strategisch auf einen Linkskurs zu verringern, sagte der langjährige Fraktionschef und Außenminister, der sich seit 2005 vollständig aus dem Parteileben zurückgezogen hat.

Die Grünen: Das wurde aus den Gründungsmitgliedern

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Trittin sagte dazu: „Man muss sich allerlei naseweises Zeug anhören, wenn man eine Wahl verliert. Den halten wir jetzt auch noch aus.“ Fischer habe sich jahrelang nicht konstruktiv zu den Grünen geäußert. „Ich meine, um sein Schweigen zu brechen, hätte er einen klügeren Gedanken wählen sollen.“

dpa

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