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Bewaffnete prorussische Separatisten in der ostukrainischen Stadt Donezk.

Kämpfe in Donezk

Trotz Absturz: Heftige Gefechte in der Ostukraine

Donezk - Die ukrainische Armee und prorussische Separatisten liefern sich auch nach dem Absturz der malaysischen Boeing schwere Gefechte in der Ostukraine.

Dabei schienen Kiew-treue Kräfte am Montag Geländegewinne zu machen. Für eine Zone von 40 Kilometer im Umkreis um die Absturzstelle bei dem Ort Grabowo verkündete der ukrainische Präsident Petro Poroschenko aber eine Feuerpause.

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Besonders heftig tobten nach übereinstimmenden Berichten die Gefechte in der Großstadt Donezk. Nach intensivem Artilleriebeschuss stand schwarzer Rauch über dem Bahnhof. Auch am stillgelegten internationalen Flughafen kam es zu Schusswechseln. „Rund um Donezk gibt es Kämpfe. Die Situation ist sehr schwierig“, sagte Andrej Purgin, der Vizeregierungschef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, in russischen Medien. Er sprach von Dutzenden Toten unter der Zivilbevölkerung. Dafür gab es allerdings keine Bestätigung.

Die Wasserversorgung der Stadt wurde wegen Leitungsschäden auf drei Stunden am Tag beschränkt. Selbst damit reiche der Trinkwasservorrat nur noch für fünf Tage, teilte der städtische Versorger mit.

Ukrainische Kräfte eroberten unter anderem die Stadt Dserschinsk etwa 55 Kilometer nördlich von Donezk. Die Separatisten hätten sich zurückgezogen, gestand einer ihrer Sprecher ein. Zur Lage im Eisenbahnknotenpunkt Debalzewo, das am Rand der Waffenstillstandszone liegt, gab es unterschiedliche Angaben.

In der Großstadt Lugansk starben bei erbitterten Kämpfen mindestens zwei Zivilisten. Hier seien auch mindestens 26 Häuser durch Granatwerfer beschädigt worden, teilte die Stadtverwaltung mit.

dpa

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