Trotz Shutdown

Pentagon ruft Mitarbeiter zurück

Washington - Das US-Verteidigungsministerium hat „die meisten“ seiner rund 400 000 beurlaubten Mitarbeiter zurück an die Arbeit beordert.

Das teilte Verteidigungsminister Chuck Hagel am Samstag in Washington mit. Die Staatsbediensteten mussten einen unbezahlten Zwangsurlaub antreten, weil die USA seit 1. Oktober keinen verabschiedeten Haushalt haben und weite Teile der Regierung lahmgelegt sind. US-Präsident Barack Obama hatte kurz vor dem sogenannten „Government Shutdown“ ein entsprechendes Gesetz zur Finanzierung des Militärs unterzeichnet.

Ab Montag soll der Großteil der Betroffenen zurück an die Arbeit gehen. Es handelt sich um Zivilangestellte, die für die US-Regierung arbeiten. Noch dieses Wochenende würden die Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten hören, teilte Hagel mit. „Ich erwarte, dass wir die Zahl der zivilen Beurlaubten deutlich verringern, aber nicht beseitigen werden“, schrieb Hagel. Das Gesetz mit dem Namen „Pay Our Military“ (Bezahlt unser Militär) stelle zwar das nötige Geld zur Bezahlung der Mitarbeiter bereit, aber nicht für Ausrüstung und Material. Sollten diese wegen des seit Tagen andauernden Etatstreits zur Neige gehen, sei Hagel erneut gezwungen, die Mitarbeiter nach Hause zu schicken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump will Atomwaffen-Abkommen mit Russland aufkündigen
Nach einem gewaltsamen Übergriff auf einen Journalisten hat Donald Trump den Täter gelobt und steht nun in der Kritik. Infos aus Washington im News-Ticker.
Trump will Atomwaffen-Abkommen mit Russland aufkündigen
500.000 Menschen fordern in London: Neue Brexit-Abstimmung und EU-Verbleib
Vor den Brexit-Verhandlungen beim EU-Gipfel schwankt die Stimmung zwischen Optimismus und Pessimismus. Theresa May ringt um mehr Zeit. Katarina Barley hat derweil eine …
500.000 Menschen fordern in London: Neue Brexit-Abstimmung und EU-Verbleib
Getöteter Journalist: Maas kündigt in Tagesthemen Konsequenzen für Saudi-Arabien an
Nach der Ermordung des Regimekritikers Jamal Khashoggi in einem Konsulat in Instanbul, kündigt Bundesaußenminister Maas Konsequenzen an. 
Getöteter Journalist: Maas kündigt in Tagesthemen Konsequenzen für Saudi-Arabien an
JU erhöht Druck auf Seehofer - Ehemalige SPD-Landeschefin schießt gegen Kohnen
Nach der Landtagswahl in Bayern verhandeln die CSU und Freien Wählern über eine Koalition - und die Christsozialen streiten über ihre Wahlpleite. Wie geht es außerdem …
JU erhöht Druck auf Seehofer - Ehemalige SPD-Landeschefin schießt gegen Kohnen

Kommentare