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Donald Trumpbei seiner ersten Pressekonferenz. Er bezeichnet den Bericht als „Fake News“.

Frühere Arbeit sei „vertrauenswürdig“

Trump-Bericht: Wall Street Journal enttarnt britischen Ex-Agenten

New York - Die belastenden Informationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump stammen einem Zeitungsbericht zufolge von einem früheren britischen Geheimagenten.

Das 35-seitige Dokument sei von Christopher Steele verfasst worden, der inzwischen die Londoner Firma Orbis Business Intelligence leitet, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwochabend.

US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, Russland verfüge über belastende Informationen über das Privatleben und die Finanzen des Immobilienmilliardärs. Demnach könne Trump durch das heikle Material erpressbar sein. Der Republikaner selbst wies die Berichte ebenso entschieden zurück wie die russische Regierung und bezeichnete sie als "Lügengeschichten".

In den US-Medienberichten war bereits davon die Rede gewesen, dass der 35-seitige Bericht über Trump von einem früheren Agenten des britischen Geheimdienstes MI6 zusammengestellt worden sei. Die frühere Arbeit dieses Agenten werde von US-Geheimdienstmitarbeitern als vertrauenswürdig eingestuft.

Die Firma Orbis wurde 2009 von "früheren britischen Geheimdienst-Spezialisten gegründet", wie es auf ihrer Internetseite heißt. Für eine Stellungnahme zu den Berichten war sie zunächst nicht zu erreichen.

Am Mittwochabend hatte auch der US-Geheimdienstdirektor James Clapper mitgeteilt, dass die veröffentlichten Informationen nicht vom US-Geheimdienst stammten. Die Geheimdienste hätten zudem noch kein Urteil darüber getroffen, ob die Informationen aus dem Dokument "glaubwürdig" seien.

US-Medienberichten zufolge hatte Trump am vergangenen Freitag von den US-Geheimdienstchefs eine zweiseitige Zusammenfassung des 35-seitigen Orbis-Berichts erhalten, in dem unter anderem von einem Sexvideo mit russischen Prostituierten in einem Moskauer Hotelzimmer von Trump die Rede ist.

AFP/snacktv

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