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Die beiden Kandidaten begegneten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag im ersten TV-Duell.

Clinton im Vorteil gegenüber Trump

1. TV-Duell: Unser US-Korrespondent macht den Check

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Hempstead - In der Nacht von Montag auf Dienstag sind sich Trump und Clinton im ersten TV-Duell begegnet. Unser US-Korrespondent Friedemann Diederichs macht einen Schnellcheck. 

Update vom 18. Oktober 2016: Kann Donald Trump im letzten TV-Duell gegen Hillary Clinton das Ruder noch herumreißen? In der Nacht auf Donnerstag, 20. Oktober treffen die beiden Präsidentschaftskandidaten zum letzten Mal im Rededuell aufeinander. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das dritte TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump live im TV und im Live-Stream sehen können. Und: Wir bieten natürlich wieder einen eigenen Live-Ticker zum TV-Duell in den USA.

In der Nacht auf Montag treffen die Kandidaten erneut aufeinander: Hier sehen Sie das TV-Duell zwischen Clinton und Clinton live im TV und im Stream. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Debatte bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.

Es war der erbitterte Schlagabtausch der amerikanischen Politik-Giganten, der angesichts der bisherigen Feindseligkeiten beider Seiten erwartet worden war: Hillary Clinton und Donald Trump verhielten sich im ersten von drei TV-Duellen zeitweise wie Kampfhunde, die sich gegenseitig tiefe Wunden zufügen wollten. Die Vorwürfe wogen schwer: Trump warf Clinton vor, zum Aufstieg des "Islamischen Staates" beigetragen und im Irak und Libyen ein "Desaster" geschaffen zu haben. Clinton sieht Trump wiederum als Sicherheitsrisiko für den Weltfrieden - vor allem mit Blick auf dessen aufbrausendes Temperament und den Nuklearwaffen-Knopf. Doch insgesamt wirkte die frühere First Lady faktensicherer, schlagfertiger und präsidialer als ihr Gegner, der sich allzu oft in Details und persönlichen Tiefschlägen verzettelte.

Die ersten Reaktionen im Netz nach dem TV-Duell finden Sie hier.

TV-Duell Trump vs. Clinton: Er fiel ihr ins Wort, wirkte unhöflich

Vor allem bei der weiblichen Wählerschaft dürfte der New Yorker Geschäftsmann an diesem so wichtigen Abend viel Kredit verspielt zu haben. Er fiel Clinton oft ins Wort, wirkte damit unhöflich. Und er warf ihr am Ende erneut fehlendes Durchhaltevermögen vor - eine Attacke, die auch Trumps fragwürdiges Frauenbild enthüllte. Clinton nutzte diese Momente für kluge Repliken, die Trump oftmals schlecht aussehen ließen. Wird es ihr am Ende bei der Wählerschaft nutzen? Schon bei den Vorwahlen hat sich Trump rüpelhaft verhalten - und gewonnen. Er glaubt offenbar, dass seine Anhänger diesen Politik-Stil von ihm erwarten. Auch, weil der Seiteneinsteiger sich damit klar vom bei vielen Bürgern verhassten politischen Establishment - zu dem Hillary Clinton und ihre so schwer abzuschüttelnde Email-Affäre gehören - abhebt. Die "Wutbürger" im Land zu bedienen, ist allerdings nur ein Aspekt einer Präsidentschaftskampagne. Denn es gibt derzeit noch rund 20 Prozent unentschiedene Wähler, glaubt man Umfragen. Und bei denen dürfte Hillary Clinton, nimmt man die 90 Minuten-Debatte in New York als Maßstab, durch ihr abwägendes und stets souveränes Auftreten Boden gutgemacht haben.

Das TV-Duell im US-Wahlkampf können Sie in unserem Live-Ticker zur Debatte von Trump und Clinton nachlesen.

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