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US-Präsident Donald Trump und sein neuer Stabschef John Kelly.

Erster Arbeitstag 

Trump erwartet "spektakulären Job" von Kelly

US-Präsident Donald Trump Donald hat hohe Erwartungen an seinen neuen Stabschef Kelly. Dass es Turbulenzen oder „Chaos“ gegeben hat, bestreitet Trump allerdings.

Der neue Stabschef im Weißen Haus, John Kelly, hat am Montag sein Amt angetreten. Trump sagte nach der Vereidigung des 67-Jährigen, er habe "keinen Zweifel" daran, dass der bisherige Heimatschutzminister auch auf seinem neuen Posten einen "spektakulären Job" leisten werde. 

Zugleich bestritt der Präsident, dass es "Chaos" im Weißen Haus gebe. Allerdings waren seine ersten sechs Monate durch interne Machtkämpfe, die Affäre um dubiose Russland-Kontakte sowie das Scheitern der Reform des Gesundheitswesens geprägt. Der Ende vergangener Woche unter massivem internen Druck zurückgetretene Stabschef Reince Priebus wurde von Trump offenbar zumindest teilweise für die Probleme verantwortlich gemacht.

„Viele Rekorde“ 

Der Präsident pries am Montag jedoch seine bisherige Bilanz. Seine Regierung habe sehr gute Arbeit geleistet und "viele Rekorde" aufgestellt. Er verwies darauf, dass der Aktienmarkt ein Rekordniveau erreicht habe und die US-Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit "17 Jahren" sei. Allerdings hatte die Erholung der US-Wirtschaft bereits lange vor Trump angesetzt. So wurde unter seinem Vorgänger Barack Obama die offizielle Arbeitslosenquote seit 2010 um mehr als die Hälfte gesenkt. 

Seinen neuen Stabschef lobte Trump für die "enormen Resultate", die er als Heimatschutzminister erzielt habe. Kelly war auf dem Posten unter anderem für den Schutz der Grenzen und die Ausweisung von Einwanderern ohne Aufenthaltsstatus zuständig. 

Die Ablösung von Priebus, der früher Parteivorsitzender der Republikaner war, wurde von US-Kommentatoren auch als Ausdruck der Frustration des Präsidenten mit dem Establishment der eigenen Partei gedeutet. 

Dieser Frust war in der vergangenen Woche durch das Scheitern der Gesundheitsreform im Senat gemehrt worden. Die dortige Führung der Republikaner hatte sich vergebens bemüht, Geschlossenheit in den eigenen Reihen für die von Trump propagierte Ablösung des unter Obama eingeführten Gesundheitssystems herzustellen. Priebus war unter anderem für die Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Haus und den Republikanern im Kongress zuständig.

AFP

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