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Donald Trump.

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Trump gewinnt Mueller-Schlacht - Schock für die Demokraten

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Es ist ein großer Erfolg für Donald Trump. Laut dem Bericht von Sonderermittler Mueller verliefen alle Anschuldigungen gegen ihn im Sand.

Die US-Demokraten können es drehen und wenden: Sonderermittler Robert Mueller hat ihre Hoffnungen enttäuscht und nicht das Fallbeil auf Donald Trump niedersausen lassen. Weder er noch sein engstes Umfeld sollen angeklagt werden. Ein Triumph für Trump.

Trumps Triumph ist ein Schock für die Demokraten

Gestern Abend gab es dann auch erste Einzelheiten über Muellers Bericht: Es seien keine Beweise für eine Konspiration oder Kooperation des Präsidenten oder seiner Kampagne mit Moskau bei den Wahlen 2016 gefunden worden. Für die US-Demokraten ist dies ein politischer Schock. Es ist vorhersehbar, dass sie Muellers Urteil in Frage stellen werden. Und Sie werden darauf verweisen, dass es im Umfeld Trumps 199 Anklagepunkte gegen 37 Beschuldigte gegeben hat, von denen fünf bereits zu Haftstrafen verurteilt wurden.

Das spricht für viele faule Äpfel im Dunstkreis Trumps. Doch keine dieser Anklagen hat klare Indizien geliefert, dass der Präsident oder seine Familie vor der Wahl 2016 mit Moskau kooperiert haben. Der Sonderermittler ist nun zur gleichen Ansicht gekommen – auch wenn er in Bezug auf eine mögliche spätere Justizbehinderung einschränkte.

Donald Trump: Mueller-Bericht liegt vor - und lässt ihn jubeln - der News-Ticker

„Hexenjäger“ Robert Mueller ist nun Trumps Kronzeuge

Angesichts dieser Niederlage werden die Demokraten ihre Bemühungen verstärken, dem gesamten Trump-Imperium auf den Zahn zu fühlen. Sie könnten sich allerdings auch der Gefahr aussetzen, als schlechte Verlierer zu gelten, wenn sie weiter Trump als illegitimen Präsidenten zeichnen oder seine Amtsenthebung beantragen. Denn Donald Trump hat nun einen Kronzeugen, was den so wichtigen und alles andere überlagernden Russland-Faktor angeht: Ausgerechnet „Hexenjäger“ Robert Mueller.

Friedemann Diederichs.

Trump und der Mueller-Bericht: Darum ging es

Im Mittelpunkt der Mueller-Untersuchungen standen zwei Fragen: Hat das Trump-Wahlkampflager geheime Absprachen mit Vertretern Russlands getroffen, die nach Überzeugung der US-Sicherheitsbehörden versuchten, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen? Und zweitens: Hat Trump die Justiz behindert, als er FBI-Chef James Comey im Mai 2017 entließ? 22 Monate lang fieberte ganz Amerika auf Muellers Bericht hin - Trumps Gegner, weil sie hofften, dass damit das Ende seiner Präsidentschaft eingeläutet würde. Die Trump-Anhänger, weil sie überzeugt waren, dass Mueller dem Präsidenten die von ihm immer wieder beschworene Unschuld attestieren würde. Ihre Hoffnung wurde erfüllt.

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