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Normalerweise machen „Leaks“, also heimlich an Medien durchgestochene Informationen, Donald Trump selbst das Leben schwer. 

Er teilte einen Fox News Bericht

Trump in Bedrängnis: Hat er vertrauliche Inhalte verbreitet? 

Donald Trump hat via Twitter womöglich vertrauliche Informationen weiterverbreitet - obwohl er Veröffentlichungen ohne klare Quelle normalerweise aufs Schärfste verurteilt. 

Washington - US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter einen Bericht von Fox News zu Nordkorea weiterverbreitet, der vermutlich vertrauliche Informationen enthält. In dem Fox-Beitrag heißt es, angeblich habe Nordkorea Lenkwaffen zur Bekämpfung von Schiffen auf ein Boot vor seiner Ostküste verlegt.

Die Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte am Dienstag ebenfalls bei Fox News: „Ich kann nicht über etwas sprechen, das vertraulich ist. Und wenn so etwas in der Zeitung steht, ist das eine Schande. Ich kann das nicht kommentieren.“

Der Fox-Bericht enthält keine klare Quelle, er bezog sich am Montagabend (Ortszeit) auf nicht näher bezeichnete Geheimdienstberichte. Trotzdem teilte Donald Trump den Bericht und schrieb dazu: „Nach vielen Jahren des Versagens kommen die Länder zusammen und beschäftigen sich endlich mit den Gefahren, die von Nordkorea ausgehen.“ 

Trump selbst zieht seit langem gegen das Weiterverbreiten vertraulicher Informationen zu Felde. Er hat diese „Leaks“ wiederholt alsgroßes Problem und Verbrechen bezeichnet.

Haley sagte zu Fox News, es sei „unglaublich gefährlich“, wenn derlei Informationen an Medien durchgestochen würden. Wer so etwas tue, könne Leben gefährden.

Das Weiterverbreiten vertraulicher Informationen soll künftig härter bestraft werden

Das US-Justizministerium hatte am Freitag angekündigt, deutlich schärfer gegen das Weiterverbreiten vertraulicher Informationen vorgehen zu wollen.

Der Konflikt mit dem kommunistisch regierten Nordkorea gilt als einer der weltweit gefährlichsten. Nordkorea treibt gegen internationalen Widerstand ein Atom- und Raketenprogramm voran.

dpa

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