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US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania sind in Italien gelandet.

Dritte Station

Trump in Italien eingetroffen

US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag in Italien eingetroffen. Trump betritt erstmals als Präsident europäischen Boden.

Rom -  Die Maschine von US-Präsident Donald Trump landete am Abend auf dem Flughafen Fiumicino bei Rom. Ein Empfang durch den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Regierungschef Paolo Gentiloni war nicht vorgesehen. Trump sollte die beiden stattdessen am Mittwoch in Rom zu Gesprächen treffen.

Europa - Dritte Station der Auslandsreise

Von Fiumicino aus sollte es am Abend weiter in die Residenz des US-Botschafters in Rom, die Villa Taverna, gehen. Am Mittwochmorgen besucht Trump mit First Lady Melania und Tochter Ivanka den Vatikan und hat eine persönliche Audienz bei Papst Franziskus.

Mit dem Besuch in Rom betritt Trump erstmals als Präsident europäischen Boden. Es ist die dritte Station der ersten Auslandsreise des Republikaners, nachdem er bereitsSaudi-Arabien und Israel besucht hatte. Im Anschluss an den Aufenthalt in Rom fliegt Trump weiter nach Brüssel zum Nato-Gipfel und anschließend zurück nach Italien, wo er am Gipfel der G7-Gruppe im sizilianischen Taormina teilnehmen wird.

Der Besuch beim Papst wird mit Spannung erwartet. Trumps Politik unterscheidet sich insbesondere bei den Themen Migration und Umweltschutz stark von der des Vatikans. Die Treffen zwischen Trumps Vorgänger Barack Obama und dem Papst waren stets harmonisch - 2015 zeigten sie sich in Washington vereint gegen Klimawandel und Armut.

Tausende Anti-Trump-Demonstranten in Brüssel erwartet

Zum Besuch von US-Präsident Donald Trump in Brüssel rechnet die Polizei mit rund zehntausend Gegendemonstranten. Unter dem Motto „Trump not welcome“ will der Großteil von ihnen am Mittwochabend kurz nach Trumps Eintreffen (16.00 Uhr) durch die Innenstadt ziehen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein weiterer Protest mit rund 100 Teilnehmern ist für Donnerstag angemeldet und richtet sich gegen ein Spitzentreffen bei der Nato, an dem Trump teilnimmt.

Eine Kundgebung von Unterstützern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der ebenfalls zum Nato-Treffen nach Brüssel reist, wurde von den Behörden nicht genehmigt. Die Polizei stellt sich jedoch darauf ein, dass einige Erdogan-Anhänger am Mittwoch dennoch zu dessen Hotel in der Innenstadt kommen. Zu der Veranstaltung hatten sich auf Facebook mehr als 1000 Nutzer angemeldet. Inzwischen wurde der Eintrag dort gelöscht.

dpa

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