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Donald Trump bringt eine protektionistische Wirtschaftspolitik auf den Weg

Designierter Präsident wettert auch gegen GM

Trump nominiert Protektionisten als US-Handelsbeauftragten

New York - Der kommende US-Präsident Donald Trump beunruhigt die Wirtschaft - mit Personalentscheidungen, aber auch Gepolter gegen Unternehmen, die im Ausland produzieren.

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat einen bekennenden Protektionisten für das Amt des Handelsbeauftragten nominiert. Der 69-jährige Wirtschaftsjurist Robert Lighthizer solle dazu beitragen, "die gescheiterte Handelspolitik, die so vielen Amerikanern den Wohlstand geraubt hat, umzukehren", erklärte Trump am Dienstag. Lighthizer habe große Erfahrung im Aushandeln von Vereinbarungen, "die einige der wichtigsten Sektoren unserer Wirtschaft schützen". 

Lighthizer war schon unter Reagan aktiv

Dem Handelsbeauftragten obliegen in den USA die Verhandlungen über internationale Handelsbeziehungen. Er stimmt sich dabei in der Regel mit dem Handelsminister und dem Chef des Wirtschaftsrats im Weißen Haus ab. Lighthizer war in den Achtzigerjahren bereits stellvertretender Handelsbeauftragter unter dem republikanischen Präsidenten Ronald Reagan. Danach arbeitete er für eine Wirtschaftskanzlei in Washington. 

Anlässlich seiner Nominierung erklärte Lighthizer, er stehe voll hinter der "Mission" von Trump, "faire Bedingungen für die amerikanischen Arbeiter auszuhandeln und eine bessere Handelspolitik umzusetzen, die allen Amerikanern nutzen wird". 

Wegen Importen: Trump nimmt General Motors ins Visier

Trump hatte im Wahlkampf massive Kritik an Freihandelsabkommen der USA geübt. Er macht sie dafür verantwortlich, dass viele US-Unternehmen Industriearbeitsplätze ins Ausland verlagert haben.

Zugleich nahm Trump am Dienstag den größten US-Autohersteller General Motors (GM) wegen Importen aus Mexiko ins Visier. „General Motors schickt in Mexiko gefertigte Modelle des Chevy Cruze steuerfrei über die Grenze zu US-Händlern. Produziert in den USA oder zahlt hohe Einfuhrsteuern!“, twitterte der künftige US-Präsident.

In einer Reihe von Tweets hatte Trump am Dienstag zuvor bereits China indirekt für seine Handelspolitik kritisiert.

AFP/dpa/fn

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