G7-Gipfel

Trump: Pariser Abkommen ist unfair

US-Präsident Trump empfindet das Pariser Abkommen als „ungerecht“. Nach dem G7-Gipfel will er entscheiden, ob die USA aus dem Abkommen ganz aussteigen.

Taormina - US-Präsident Donald Trump empfindet das Pariser Klimaabkommen als „ungerecht“ und schädlich für die Wirtschaftsentwicklung der USA. Vor dem Gipfel der sieben großen Industrienationen (G7) am Freitag in Taormina auf Sizilien sagte sein einflussreicher Wirtschaftsberater Gary Cohn, die anderen G7-Partner müsste die Probleme der USA verstehen. Trump müsse der US-Wirtschaft wieder zu Wachstum verhelfen und Jobs schaffen. „Wir müssen Vorschriften los werden, die Wachstum behindern.“

Trump sorge sich um die Umwelt, aber auch sehr um die Schaffung von Arbeitsplätzen für amerikanische Arbeiter. Die Standards des Pariser Abkommens bremsten das Wachstum der US-Wirtschaft. Die Frage sei, ob die Verpflichtungen bindend seien oder geändert werden könnten. „Wir wissen, dass das Niveau, dem die frühere US-Regierung zugestimmt hat, höchst lähmend für das wirtschaftliche Wachstum der USA wären.“ Die Europäer hätten es leichter, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.

„Es sind wirklich ungleiche Wettbewerbsbedingungen“, sagte Cohn. Trump werde es nicht mitmachen, dass es Umweltschutzbeschränkungen gebe, „die für uns ungerecht sind“. Der Klimaschutz ist ein wichtiges Thema der Beratungen der G7 an diesem Freitag. Trump will nach eigenen Worten erst danach eine Entscheidung über einen Ausstieg aus dem Pariser Abkommen fällen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Kay Nietfeld/ dpa

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