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Trump wird von nach der Untersuchung vom Physio des Weißen Hauses begrüßt.

Blutwerte, Verdauungstrakt, Bewegungsapparat

Trump unterzieht sich großem Medizin-Check - aber eine Untersuchung lässt er aus

US-Präsident Donald Trump hat sich am Freitag erstmals in seiner Amtszeit einer offiziellen medizinischen Untersuchung unterzogen. Eine Stellungnahme soll es am Dienstag geben.

Bethesda - Für den Check-Up verbrachte er am Nachmittag mehrere Stunden im Militärkrankenhaus Walter Reed Military Medical Center in Bethesda bei Washington. Nach der Untersuchung verließ er das Krankenhaus gemeinsam mit dem Leibarzt des Weißen Hauses, Ronny Jackson.

Das Weiße Haus hatte im Vorfeld wenige Einblicke erlaubt, worauf sich die Untersuchung beziehen sollte. Es hieß nur, der geistige Zustand des Präsidenten sei nicht Gegenstand des Check-Ups. 

Stellungnahme am Dienstag

Wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte, sei Donald Trump bei bester Gesundheit. Die Untersuchung im Walter-Reed-Militärkrankenhaus sei "außerordentlich gut" verlaufen, zitierte das Weiße Haus den Arzt Ronny Jackson. "Der Präsident ist bei bester Gesundheit", erklärte Jackson, der auch Leibarzt von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama war. 

Er wird am Dienstag ausführlich über die Untersuchungsergebnisse informieren. Der 71-jährige Trump hatte sich am Vorabend der Untersuchung zuversichtlich gezeigt. "Ich denke, es wird sehr gut verlaufen", sagte Trump am Donnerstag. "Es sollte auch gut verlaufen, sonst wird die Börse nicht glücklich sein", fügte er hinzu. Bei bisherigen Routineuntersuchungen von US-Präsidenten wurden Größe, Gewicht, Body-Maß-Index, Herzfrequenz, Blutdruck und der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt. 

Genauer untersucht wurden auch Herz, Lunge, Sehvermögen, Cholesterienwerte und Blutzucker. Das Enthüllungsbuch des Journalisten Michael Wolff hatte zuletzt die Debatte über Trumps Gesundheitszustand angefacht. Wolff beschreibt den Präsidenten als mental instabil. Trump bezeichnete sich daraufhin selbst als "sehr stabiles Genie". Die geistige Verfassung des Präsidenten sollte laut Weißem Haus nicht untersucht werden.

Lesen Sie auch: US-Abgeordnete: Trumps Geisteszustand überprüfen!

dpa

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