Ein Milliardär auf Suche nach Proviant

Trumps Ex-Bodyguard berichtet von kurioser McDonald‘s-Bestellung - „Mitarbeiter haben schockiert geguckt“

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Ein zukünftiger US-Präsident bestellt nicht wie ein Normalo, klar. Aber ein Vorfall lag einem ehemaligen Personenschützer Donald Trumps offenbar schwer auf der Seele.

London - Es soll sich um insgesamt 130 US-Dollar handeln. „Donald Trump schuldet mir immer noch Geld für McDonald’s. Er hat gesagt, er zahlt es mir zurück, aber das hat er nie getan.“ Diese Vorwürfe erhebt der frühere Personenschützer des früheren US-Präsidenten, Kevin McKay, und zwar im britischen Boulevardblatt Daily Mail.

Dem Bericht zufolge wurde McKay bereits 2012 als Trumps Bodyguard gefeuert. Klingt nach Schmutzwäsche waschen.

Eine Frage drängt sich aber auf. Wie wird man bei McDonald‘s 130 Dollar los? McKays Schilderung ist ausführlich, wenn nicht gar länglich - aber zum Schluss hat man wenigstens einen Anhaltspunkt, welche Gehälter an Personenschützer gezahlt werden.

Trump leiht sich Geld für Fastfood und schockiert mit Konvoi McDonald‘s-Mitarbeiter

Die Sache habe sich 2008 zugetragen. Trump befand sich in Schottland, weil er dort seinen Golfplatz besuchte. Nun sollte es vom Flughafen Aberdeen zurück nach New York gehen. Aber nicht ohne Proviant. Trump habe McKay deshalb gebeten, an einem McDonald‘s zu stoppen.

„Wir waren in einem Konvoi aus sechs schwarzen Range Rovers unterwegs, in denen etwa 15 Männer in Anzügen saßen. Die Mitarbeiter haben etwas schockiert geguckt, als wir auf den Parkplatz fuhren“, erzählt McKay. Trump habe keine britische Währung bei sich gehabt und bat ihn deshalb, das Geld auszulegen.

Trumps Ex-Bodyguard spricht über sein Gehalt - „Verdiente nur 2700 Dollar“

„Na klar“, sei die Antwort gewesen - für gut 20 Cheeseburger mit Fritten und etwa 15 Softdrinks. An dieser Stelle erklären sich die 130 Dollar. Trumps „übliche“ McDonald‘s-Bestellung seien übrigens zwei Cheeseburger mit Pommes und zuckerfreie Cola, weiß McKay zu berichten.

Und offenbar hat er Trump ein zweites Mal Bares für Fastfood geliehen. „Mich kostete diese Bestellung 95 Dollar. Eine ganz schöne Menge, denn damals verdiente ich nur 2700 US-Dollar im Monat“, beschwert er sich. Den Job für Trump habe er seit 2007 gemacht. Immerhin fünf Jahre. (frs)

Rubriklistenbild: © Derek Ironside/dpa

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