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Trump-Sprecherin plaudert unglaubliche Details aus - US-Präsident forderte Klarstellung zu Geschlechtsteil

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Von: Felix Durach

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Die frühere Sprecherin von Donald Trump berichtet in einem Buch von ihrer Zeit im Weißen Haus und den Eskapaden des Ex-US-Präsidenten.

Washington D.C. – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte während seiner Zeit im Weißen Haus regelmäßig für Aufsehen durch kuriose Aussagen oder Aktionen gesorgt. So schlug Trump zur Hochphase der Corona-Pandemie vor, den Bürgern Desinfektionsmittel zu injizieren oder warf bei einem Besuch in einem Hurrikan-Gebiet Toilettenpapier in die wartende Menge. Dass der 75-Jährige auch hinter verschlossenen Türen vor allem unter seinen Mitarbeitern für Unbehagen sorgte, geht nun aus einem neuen Buch hervor.

Donald Trump: Neue Berichte - Wutausbrüchen und „Music Man“ im Weißen Haus

In „I‘ll Take Your Question Now“ (etwa: „Sie können mir jetzt Fragen stellen“) berichtet Trumps frühere Sprecherin im Weißen Haus Stephanie Grisham von den Eskapaden des Ex-US-Präsidenten in seinen Tagen im Amt. So soll ein Mitarbeiter im Stab von Trump die Aufgabe bekommen haben, den Ex-Präsidenten mit Musik zu beruhigen, wenn dieser aufgebracht war. „Memory“ aus dem Musical „Cats“ soll dabei die Geheimwaffe des Mitarbeiters gewese sein, der von seinen Kollegen als „Music Man“ bezeichnet wurde.

Auch habe der Ex-US-Präsident in regelmäßigen Abständen „furchterregende“ Wutausbrüche gehabt, die vor allem seinen damaligen Rechtsberater Pat Cipollone zum Ziel hatten. Wie Grisham schreibt, habe Trump Cipollone wiederholt angeschrien, wenn dieser die Pläne des Ex-Präsidenten als „unethisch oder illegal“ bezeichnet habe.

Ex-US-Präsident Donald Trump auf einer Kundgebung in Perry.
Eine ehemalige Pressesprecherin veröffentlicht neue Details über die kuriose Präsidentschaft von Donald Trump. © Ben Gray/AP/dpa

Trumps Ex-Sprecherin mit neuen Einblicken - US-Präsident mit Klarstellung zu seinem Geschlechtsteil

Doch auch die Autorin selbst hatte ihren Berichten zu Folge kuriose Begegnungen mit dem 75-Jährigen. So habe Donald Trump Grisham an Bord der Air Force One zu sich gerufen, um sich ihr gegenüber vor Äußerungen der Porno-Darstellerin Stormy Daniels zu rechtfertigen. Daniels hatte in ihrem Buch behauptet, Trumps Penis habe die Form eines „Pilzes“.

Der damalige US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit seiner Sprecherin Stephanie Graham 2019 an Bord der Air Force One.
Der damalige US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit seiner Sprecherin Stephanie Graham 2019 an Bord der Air Force One. © SAUL LOEB/AFP

Doch auch an anderen Stellen im Amt habe Trumps Ego eine große Rolle gespielt. So habe der Ex-US-Präsident im Jahr 2019 bei einer „sehr gewöhnlichen Prozedur“ im Krankenhaus eine Anästhesie verweigert, da er hierfür seine Amtsbefugnisse kurzfristig auf seinen damaligen Vize-Präsidenten Mike Pence hätte übertragen müssen. Für Trump ein Zeichen von „Schwäche“.

Trump weist Vorwürfe zurück - Grahams Buch „voller Unwahrheiten“

Ein interessantes Detail ist auch Grishams Erklärung, warum sie in ihrer einjährigen Amtszeit keine einzige Pressekonferenz im Weißen Haus gehalten hatte. „Ich wusste, dass der Präsident früher oder später von mir verlangen würde, dass ich der Öffentlichkeit etwas sage, das nicht wahr ist oder das mich wie eine Verrückte klingen lassen würde“, so seine ehamlige Sprecher.

Der 75-Jährige bezeichnete Grishams Buch als eine Veröffentlichung einer „verärgerten früheren Mitarbeiterin“, das zudem „voller Unwahrheiten“ sei. (fd)

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