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Donald Trump und sein oberster Berater Stephen Bannon.

Wer ist hier der Boss?

Trump wehrt sich gegen Berater-Vorwürfe: „Treffe eigene Entscheidungen“

Washington - US-Präsident Donald Trump hat am Montag klargestellt, dass er trotz gegenteiliger Berichte die Entscheidungsgewalt im Weißen Haus innehabe.

„Ich treffe meine eigenen Entscheidungen, meistens auf der Grundlage von Datenmaterial“, schrieb Trump auf Twitter. Vorausgegangen waren mehrere Angriffe gegen Trump in US-Medien, die unterstellten, Trump werde von seinen Beratern manipuliert.

Insbesondere Stephen Bannon, bis vor kurzem Chef der rechtsgerichteten Medienplattform Breitbart News, und dem rechtskonservativen Strategieberater Stephen Miller wird nachgesagt, großen Einfluss auf Trump auszuüben. Das renommierte Nachrichtenmagazin „Time“ erschien mit einem Titel, der Bannons Konterfei über der Titelzeile „Der große Manipulator“ zeigt. Die populäre Fernseh-Satireshow „Saturday Night Life“ hatte einen Sketch gezeigt, in der Trump seinen Schreibtisch für Bannon - im Sensenmann-Kostüm - räumt und diesen mit der Anrede „Mr President“ begrüßt.

Die Umfragen mehrerer renommierter Meinungsforschungsinstitute, die Trump zu Beginn seiner Präsidentschaft die schlechtesten Umfragewerte seit Beginn der Meinungsforschung attestieren, bezeichnete der US-Präsidnet via Twitter als „Fake News“.

dpa

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