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US-Präsident Donald Trump

US-Präsdident wiederholt scharfe Warnung

Trump will schon bald etwas unternehmen, um Nordkorea zu stoppen

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die scharfen Warnungen seiner Regierung an die Adresse Nordkoreas wiederholt. Der Präsident sagte, es müsse schon bald etwas unternommen werden.

Das Land stelle eine große Bedrohung dar, die nun gehandhabt werden müsse, sagte Trump am Montag in Washington. Er fügte hinzu, wahrscheinlich müsse dies schnell geschehen.

Vor allem wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms ist das Verhältnis zwischen dem kommunistisch regierten Nordkorea und den USA extrem angespannt. Zusätzlich belastet wurde es zuletzt durch den Tod des Studenten Otto Warmbier, der in Nordkorea inhaftiert, schwer verletzt in die USA gebracht worden und dort gestorben war.

Trump sprach im Rosengarten des Weißen Hauses anlässlich des Besuchs des indischen Premiers Narendra Modi. Trump schien mit seiner Anmerkung zu Nordkorea vom Redemanuskript abzuweichen. Fragen von Journalisten waren nach dem Abgeben der zwei Stellungnahmen nicht zugelassen.

Nordkorea vergleicht Trumps Kurs mit Hitler-Deutschland

Im Konflikt mit den USA hat Nordkorea die Politik von US-Präsident Donald Trump mit Hitler verglichen. Trump "folgt Hitlers diktatorischer Politik", indem er die Welt in "Freunde und Feinde" einteile, um "Unterdrückung" zu rechtfertigen, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag in einem Leitartikel. Trumps Kurs ähnle einem "Nazitum des 21. Jahrhunderts". Wegen des nordkoreanischen Atomprogramms eskaliert seit Monaten der Streit zwischen Washington und Pjöngjang.

Zuletzt hatte Nordkorea den US-Präsidenten als "Psychopathen" bezeichnet. Nun legte das isolierte Land verbal noch einmal nach. Vor allem die von Trump verkündete "Amerika zuerst"-Strategie geißelte Pjöngjang als einen Kurs, wie er auch von Hitler verfolgt worden sei. Dies bedeute die "Beherrschung der Welt mit militärischen Mitteln genau so wie es bei Hitlers Konzept der Weltbesatzung der Fall war". Nordkorea attackiert seine Gegner verbal oft scharf, aber ein Vergleich mit Hitler ist selbst für Pjöngjang ungewöhnlich.

Die neuerlichen Attacken gegen Trump kamen kurz vor einem Besuch des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In in Washington. Zuletzt hatte der Tod des US-Studenten Otto Warmbier nach mehrmonatiger Haft in Nordkorea das Verhältnis zwischen Washington und Pjöngjang zusätzlich schwer belastet. Dessen Familie und Südkorea machen Pjöngjang für den Tod verantwortlich. Trump sprach von einem "brutalen Regime" in Nordkorea.

dpa/AFP

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