"Deepwater Horizon" in Flammen: Die nach der Katastrophe verschärften Sicherheitsregeln sollen wieder abgeschafft werden. Foto: US Coast Guard
1 von 6
"Deepwater Horizon" in Flammen: Die nach der Katastrophe verschärften Sicherheitsregeln sollen wieder abgeschafft werden. Foto: US Coast Guard
Dicker Ölschlick überzog nach der "Deepwater Horizon"-Katastrophe mehr als 1000 Kilometer der US-Golfküste. Foto: Erik S. Lesser
2 von 6
Dicker Ölschlick überzog nach der "Deepwater Horizon"-Katastrophe mehr als 1000 Kilometer der US-Golfküste. Foto: Erik S. Lesser
Rohöl strömt am 10. Juli 2010 in riesigen Mengen aus einem undichten Sicherheitsbehälter der "Deepwater Horizon". Foto: BP Live Video Feed
3 von 6
Rohöl strömt am 10. Juli 2010 in riesigen Mengen aus einem undichten Sicherheitsbehälter der "Deepwater Horizon". Foto: BP Live Video Feed
Rauchwolke über der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Foto: Bevil Knapp
4 von 6
Rauchwolke über der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Foto: Bevil Knapp
Rohöl verseuchte nach der Katastrophe rund 1000 Kilometer der US-Golfküste. Foto: Erik S. Lesser
5 von 6
Rohöl verseuchte nach der Katastrophe rund 1000 Kilometer der US-Golfküste. Foto: Erik S. Lesser
Die "Deepwater Horizon"-Ölpest kostete Hunderttausende Seevögel das Leben. Foto: Bevil Knapp
6 von 6
Die "Deepwater Horizon"-Ölpest kostete Hunderttausende Seevögel das Leben. Foto: Bevil Knapp

Nach "Deepwater"-Katastrophe

Trump will Sicherheitsregeln bei Ölbohrungen abschaffen

Seit der historischen Umweltkatastrophe durch die Bohrplattform "Deepwater Horizon" galten strengere Regeln für Absperrventile an Bohrlöchern. Zu streng nach dem Geschmack von Donald Trump - er will die Sicherheitsregeln wieder abschaffen.

Washington (dpa) - Die Trump-Regierung will nach Angaben der "New York Times" Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der "Deepwater Horizon"-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

Ziel sei es, "unnötige Restriktionen" für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äußern könne.

Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmaßnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.

Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Terror-Finanzierung? Ermittler durchsuchen Berliner Moschee
Einige Berliner Moscheen gelten als Treffpunkte der islamistischen Szene. Manche Prediger stehen im Verdacht, Beziehungen zu Terroristen zu unterhalten. Nun schlägt die …
Terror-Finanzierung? Ermittler durchsuchen Berliner Moschee
G20-Prozess um Brandstiftungen beginnt mit Applaus
Sie zogen eine Spur der Verwüstung durch die noble Hamburger Elbchaussee: 220 Vermummte konnten beim G20-Gipfel im vergangenen Jahr ungestört Autos anzünden und schwere …
G20-Prozess um Brandstiftungen beginnt mit Applaus
Massives Polizeiaufgebot bei "Gelbwesten"-Protest
Frankreich hat sich mit einem massiven Polizeiaufgebot auf die neuen "Gelbwesten"-Proteste vorbereitet. Doch diesmal verliefen die Proteste weitgehend friedlich.
Massives Polizeiaufgebot bei "Gelbwesten"-Protest
Orthodoxe Nationalkirche in der Ukraine gegründet
Für die Ukraine ist es der Aufbruch in religiöse Eigenständigkeit ohne Moskau: Das Land bekommt eine eigene orthodoxe Kirche. Die russische Kirche wehrt sich gegen den …
Orthodoxe Nationalkirche in der Ukraine gegründet