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Donald Trump will den Zugang zur fast täglich stattfindenden Pressekonfernez im Weißen Haus beschränken.

Künftiger Präsident will Zugang beschränken

In Trumps Pressekonferenz haben nicht alle Journalisten Platz

New York - Die Pressekonferenz im Weißen Haus findet in einem Raum unweit des Oval Office statt. Trump wollte das ändern und stieß auf Protest.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will den Zugang zu den regelmäßigen Pressekonferenzen im Weißen Haus beschränken. Sein Stab habe das Briefing aus Platzgründen in einen anderen Raum verlegen wollen, die Presse sei jedoch dagegen gewesen, sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Als Folge würden manche Journalisten nun nicht teilnehmen können, erklärte er.

„Wir haben so viele Leute, die teilnehmen wollen, also werden wir die Leute auswählen müssen, die reinkommen. Ich bin sicher, andere Leute werden darüber begeistert sein“, fügte er hinzu. Letzteres war offensichtlich ironisch gemeint.

Derzeit liegt es allerdings nicht in der Entscheidung des Weißen Hauses, welche Journalisten Zugang zu der Pressekonferenz haben. Die Plätze in dem Raum werden seit längerem durch die „White House Correspondents' Association“ (WHCA) vergeben, einem Zusammenschluss von Journalisten. Der Raum, in dem die Pressekonferenz des Sprechers des Präsidenten derzeit fast täglich stattfindet, liegt nicht weit entfernt vom Oval Office. Trumps Stab hatte vorgeschlagen, das Briefing in einen Raum in einem anderen Gebäude zu verlegen. Bisher hat Trump mehr auf Twitter-Nachrichten als auf Pressekonferenzen gesetzt.

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