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Nicht alles passt: Melania und Donald Trump auf ihrer ersten Asien-Reise.

Risiko zu hoch

Trump wütet nach missglücktem Nordkorea-Grenzbesuch

Ausgerechnet am Jahrestag seiner Wahl zum US-Präsidenten verhindert das Wetter das Highlight Donald Trumps Asienreise. Er wollte an die nordkoreanische Grenze.

US-Präsident Donald Trump musste wegen schlechtem Wetters den Versuch aufgeben, unangekündigt in die demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea zu fliegen. 

Nach Angaben seiner Sprecherin war Trump nur fünf Minuten von der Pufferzone entfernt gewesen, bevor dichter Nebel die Hubschrauber zum Umkehren gezwungen habe. „Ich denke, dass er sehr enttäuscht ist“, sagte sie.

Nach einer Stunde Wartezeit auf den zweiten Versuch meinen Journalisten von Vorort sogar, er sei nicht nur frustriert sondern außer sich gewesen - ausgerechnet am Jahrestag seiner Wahl zum Präsidenten. Das berichtet der Spiegel. Der Flug sei aus Sicherheitsgründen geheimgehalten worden, hieß es. Trump wollte das schwer gesicherte Gebiet gemeinsam mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae In besuchen. Moon wartete bereits. Es wäre das erste Mal gewesen, dass die Präsidenten der USA und Südkoreas die Zone gemeinsam besucht hätten.

"Das hat nicht so geklappt, wie wir's geplant hatten", sagt Sprecherin Sanders. Es sei zu riskant gewesen, durch den Nebel zu fliegen, obwohl die Grenze auf dem Landweg nicht mal eine Stunde entfernt ist.“ Die Gefahr, dass Trump aus Versehen Nordkoreas Luftraum verletzte, habe man nicht eingehen wollen, so Sanders.

In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen in der Region deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte. Trump und Kim Jong Un hatten sich mit Beschimpfungen und harschen Drohungen überzogen. Das nährte große Sorgen vor einem Krieg.

dpa, mke, Video: Glomex

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