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Bayrische Firmen sind auf der Liste für die Ausschreibung zum Mauerbau zwischen den USA und Mexiko

Namen auf Interessenteliste aufgetaucht

Trumps Mauer zu Mexiko: Das haben zwei bayerische Firmen damit zu tun

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Schrobenhausen - 700 Firmen haben sich auf die Ausschreibung zum Mauerbau zwischen den USA und Mexiko gemeldet. Darunter auch zwei Firmen aus Bayern.

Es ist eine der großen Ankündigungen, die der amtierenden US-Präsident Donald Trump in seinem Wahlkampf gemacht hat: „Eine große Mauer zu Mexiko zu bauen.“ Trumps Ziel: Illegale Einwanderer davon abhalten in die Vereinigten Staaten einzureisen. Zusätzlich versprach Trump in seinem Wahlkampf, die Mexikaner für dieses Projekt zahlen zu lassen.

Bauer AG: „Nein, wir haben kein Interesse“

Nun soll das umstrittene Projekt umgesetzt werden. Wie Süddeutsche.de sowie der Donaukurier.de übereinstimmend berichten, wollen sich rund 700 Firmen an der offiziellen Ausschreibung zum Bau der Mauer zwischen den USA und Mexiko beteiligen. Laut Süddeutsche.de befinden sich unter den Interessenten auch zwei Firmen aus Bayern.

Bei den Firmen handele es sich um das Unternehmen Bauer AG  aus Schrobenhausen sowie das Architekturbüro Leupold Brown Goldbach, das sein Büro in München hat. 

Auf Anfrage des Bayrischen Rundfunks erklärte der Pressesprecher der Bauer AG Christopher Wolf: „Nein, wir haben kein Interesse.“ Weiter erklärte Wolf, ein Mitarbeiter habe sich in den USA in einen Verteiler eingetragen: „Wir stehen auf der Liste, bekommen Mails, aber es gibt eine klare Haltung, dass wir kein Interesse haben. Dieses Vorgehen ist ein Standard, man lässt sich auf Verteiler setzen um alles mitzubekommen“, so die Erklärung des Pressesprechers.

Architekturbüro: Interesse für den guten Zweck?

Auch das Architekturbüro Leupold Brown Goldbach äußerte sich zu den Enthüllungen gegenüber Süddeutsche.de. So erklärte der Firmenpartner Wily Brown, dessen Büro in Boston ist, dass man sich nicht an dem Bau der Mauer beteiligen wolle, um zu profitieren. Stattdessen sei man gerade dabei ein Geschäft in den USA aufzubauen: „Wir wollen nur mitbekommen, was dort so läuft“. Aus dem deutschen Büro hieß es von Mitgründer Christian Goldbach gegenüber dem Bayrischen Rundfunk, dass man die Infos zum Mauerbau verwenden hätte wollen, um gegen den Mauerbau zu protestieren: „Als ein deutsches Büro hat man schon das Gefühl man muss sich – wenn irgendwo Mauern gebaut werden – engagieren. Da geht es wirklich um das Unterwandern und gar nicht um das Bauen", so Goldbach.

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