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Tschechien hat mehr als 200 Flüchtlinge aus einem Zug nach Deutschland geholt.

Darunter auch 61 Kinder

Tschechien stoppt über 200 Flüchtlinge nach Deutschland

Breclav - In Tschechien sind in der Nacht zum Dienstag und am frühen Morgen mehr als 200 Flüchtlinge aufgegriffen worden, die in Zügen aus Österreich und Ungarn nach Deutschland gelangen wollten.

Darunter seien auch 61 Kinder gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Migranten seien vorübergehend in Turnhallen der Städte Breclav und Hodonin untergekommen, bevor sie in Erstaufnahmelager gebracht werden können. Die weit überwiegende Zahl der Flüchtlinge stammte aus Syrien.

Die Fremdenpolizei hatte in der Nacht am tschechisch-slowakischen Grenzbahnhof Breclav auf die Züge gewartet. Zuvor hatte die ungarische Polizei sich vom größten Budapester Bahnhof zurückgezogen und so die Abreise der Flüchtlinge ermöglicht. „Wir halten uns an die Gesetze, unabhängig davon, wie sich andere Länder verhalten“, sagte die tschechische Polizeisprecherin Katerina Rendlova. Die Flüchtlinge seien an der Weiterreise gehindert worden, weil ihnen die erforderlichen Reisepapiere gefehlt hätten.

Die Zahl der Flüchtlinge, die die Route über den Südosten Tschechiens nehmen, nimmt nach Einschätzung der Polizei zu. Der Regionspräsident von Südmähren, der Sozialdemokrat Michal Hasek, sprach gegenüber der Agentur CTK von einem „traurigen Rekord“.

dpa

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