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Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) ist der Oberbürgermeister von Tübingen.

Fordert knallharte Bestrafung

Tübingens OB macht sich über Erdogan lustig

Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich in der Böhmermann-Affäre satirisch zu Wort gemeldet: Er wendet sich direkt an den türkischen Präsidenten Erdogan.

In einem offensichtlich nicht ernst gemeinten Beitrag auf seiner Facebook-Seite richtete sich Palmer am Dienstag direkt an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dabei verwendet er am Ende des Textes auch vulgäre Begriffe.

Palmer schreibt: „Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland möchte ich mich bei Ihnen für die „schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit entschuldigen, die Herr Böhmermann ihnen gegenüber verübt hat.“ Außerdem fordert er eine knallharte Bestrafung: Neben der Entmannung Böhmermanns bringt Palmer auch noch ein Auslieferungsersuchen ins Spiel.

Jan Böhmermann hatte in einem „Schmähgedicht“ über Erdogan in seiner Show „Neo Magazin Royale“ beleidigende Formulierungen benutzt. Das Gedicht handelt unter anderem von Sex mit Tieren sowie Kinderpornografie und transportiert Klischees über Türken. Erdogan stellte daraufhin einen Strafantrag gegen Böhmermann.

dpa

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