Landesweite Razzien

Türkei: 235 Menschen wegen „Terrorpropaganda“ festgenommen

Istanbul - Die türkische Polizei hat in landesweiten Razzien mehr als 230 Menschen wegen Vorwürfen der Terrorpropaganda festgenommen.

Die 235 Festgenommenen hätten „im Namen einer Terrororganisation“ gehandelt und „Terrorpropaganda über soziale Medien verbreitet“, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag.

Zahlreiche Regierungskritiker kamen in den vergangenen Monaten unter dem Vorwurf der „Terrorpropaganda“ vor Gericht. Dutzende Journalisten befinden sich deswegen in Untersuchungshaft. Die EU hat die scharfen türkischen Anti-Terrorgesetze immer wieder kritisiert. Die EU-Kommission hat die Türkei dabei aufgefordert, „die Definition von Terrorismus“ stärker einzugrenzen, um die Gesetzgebung EU-Richtlinien anzupassen.

Lesen Sie auch: Erdogan kündigt nach Doppelanschlag Vergeltung an

dpa

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

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