Türkei: CDU-Außenpolitiker Hardt kritisiert Waffendeal mit Moskau.
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Türkei: CDU-Außenpolitiker Hardt kritisiert Waffendeal mit Moskau.

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CDU-Außenpolitiker Hardt kritisiert türkischen Waffendeal mit Moskau

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat den Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 durch das Nato-Land Türkei scharf kritisiert.

Berlin - Die Waffenlieferung schwäche die Nato, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag dem SWR Aktuell am Donnerstag. „Dass die Türkei und die USA offensichtlich einen Streit über die Frage der Luftabwehr haben, muss in Brüssel im Nato-Rat diskutiert werden. Es schwächt die Nato, wenn einzelne Partner miteinander einen solchen Konflikt haben.“ Zuvor hatte der türkische Präsident Erdogan erklärt, der Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 sei bereits abgeschlossen.

Hardt kritisierte Erdogan scharf für diesen Schritt: „Es zeigt, dass der türkische Präsident in seiner selbstherrlichen und eigenmächtigen Art und Weise die Türkei in erhebliche Schwierigkeiten bringt. Denn dass die Nato die Türkei schützt und dass die Türkei Teil der Nato ist, ist für die türkischen Bürger extrem wichtig.“

Die USA sehen die Waffenlieferung als Bedrohung. Washington argumentiert, dass Russland über die in der Türkei installierten Raketen an Daten über die Fähigkeiten der neuen F-35-Tarnkappenflugzeuge gelangen könnte. Die Türkei werde deshalb vom F-35-Kampfjetprogramm ausgeschlossen.

Auch Hardt teilt die Befürchtung der USA. Es wäre katastrophal, wenn Russland durch die S-400 geheime Daten über moderne Nato-Kampfflugzeuge bekommen würde, sagte er. Der russische Präsident Wladimir Putin versuche derzeit alles, um die westlichen Bündnisse wie Nato und EU auseinanderzubringen. „Und das ist ihm möglicherweise mit diesem Rüstungsdeal gelungen.“

Eigentlich wurde Imamoglu schon zum neuen Bürgermeister von Istanbul gewählt. Die Erdogan-Partei AKP schaffte es aber die Wahl annullieren zu lassen. Ein Verlust von der Metropole würde Erdogan viel Geld kosten.

Im Golf von Oman sind offenbar zwei Tanker von deutschen und norwegischen Reedereien angegriffen worden. Die USA machen nun den Iran dafür verantwortlich.

dpa

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