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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verklagt eine französische Zeitschrift wegen „Präsidentenbeleidigung“. 

Herausgeber bleibt hart

Erdogan verklagt französische Zeitschrift wegen Beleidigung - Experten mit Beobachtung

Als „Ausrotter“ hat eine französische Zeitschrift den türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnet. Der reichte nun wegen „Präsidentenbeleidigung“ Klage ein. 

Istanbul - Wegen „Präsidentenbeleidigung“ hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Herausgeber und einen Autoren einer französischen Zeitschrift angezeigt. 

Wegen „Präsidentenbeleidigung“: Erdogan verklagt Zeitschrift - Herausgeber bleibt hart

Erdogans Anwalt Hüseyin Aydin habe bei der Staatsanwaltschaft in Ankara die Eröffnung einer Klage gegen die Zeitschrift „Le Point“ gefordert. Die Anzeige ist elf Seiten lang - es geht darum, dass die Zeitschrift Erdogan am 24. Oktober abgebildet und auf französisch beleidigt habe. 

Konkret geht es um das das Bild eines salutierenden Erdogan unter der Zeile „Ethnische Säuberung, die Methode Erdogan: Der Ausrotter“. Etwas kleiner steht weiter unten der Satz: „Wird man ihn die Kurden massakrieren (und Europa bedrohen) lassen?“ Der Direktor des Magazins, Etienne Gernelle, kündigte an, dass „kein Wort“ davon zurückgezogen werde. 

Experten einig: Zahlreiche Klagen, seit Erdogan Präsident ist

Experten zufolge hat die Zahl der Beleidigungsklagen stark zugenommen, seit Erdogan in der Türkei Präsident ist. 

Via Twitter drohe außerdem Erdogans Außenminister Heiko Maas kurz vor seinem Besuch in Ankara. Erdogan selbst spottete bereits zuvor über Maas - „Wenn du etwas von Politik verstehen würdest ...“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen Mann aus Köln in seinem Türkei-Urlaub verhaften lassen. Und auch eine Frau aus Hamburg durfte nicht mehr ausreisen.

dpa

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