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Ein, durch einen Bombenanschlag, stark beschädigtes Fahrzeug steht im Bezirk Sur, der südöstlichen Provinz Diyarbakr.

Fahrzeug in Sprengfalle geraten

Vier Tote bei Anschlag im südosttürkischen Diyarbakir

Istanbul - Bei einem Bombenanschlag in der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir sind mindestens vier Polizisten getötet und zwei weitere verletzt worden.

Ein gepanzertes Fahrzeug der Sicherheitskräfte sei am Montag in eine Sprengfalle geraten, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Unbekannte hätten den Sprengsatz im Viertel Sur, in der Nähe des Campus für Veterinärmedizin der Dicle-Universität, platziert. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK sei für die Tat verantwortlich.

DHA meldete weiter, in der südosttürkischen Provinz Sirnak sei am Montag ebenfalls ein Sprengsatz explodiert. Dabei seien fünf Zivilisten verletzt worden. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte. Das türkische Militär geht im Südosten der Türkei seit dem Zusammenbruch des Friedensprozesses im Sommer 2015 massiv gegen die PKK vor.

dpa

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