Attacke gegen PKK-Kämpfer

Türkische Armee fliegt Luftangriffe - viele Tote

Istanbul - Die türkische Armee hat Luftangriffe im südosttürkischem Bezirk Idil geflogen. Militärhubschrauber hätten Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK beschossen, hieß es.

Die PKK-Kämpfer seien auf dem Weg ins Stadtzentrum gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Mittwoch. Es habe viele Tote gegeben. Eine genaue Opferzahl meldete DHA zunächst nicht.

Die Armee hatte ihre Offensive gegen die PKK vergangene Woche auf Idil ausgeweitet. In der Stadt gilt eine Ausgangssperre. Sicherheitskräfte gehen seit Dezember gegen PKK-Kämpfer vor, die sich in Städten im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten der Türkei verschanzt haben.

Auch in der Stadt Cizre und im Viertel Sur der Kurdenmetropole Diyarbakir gelten seitdem Ausgangssperren. In der Stadt Silopi wurde die Sperre im vergangenen Monat gelockert; sie gilt inzwischen nur noch nachts.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Kommen jetzt Neuwahlen?
Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Es ist ein Donnerschlag. Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Was nun?
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer begründet den Bedarf an den von ihm geplanten Ankerzentren auch mit dem Skandal im Bremer Flüchtlingsamt.
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur
Findet der Gipfel statt, oder doch nicht? Donald Trump und Kim Jong Un ziehen in ihren Verhandlungen alle Register. Zuletzt scheint ein Treffen wahrscheinlicher geworden …
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.