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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko.

Während Poroschenko-Rede

Erdogan schläft bei Pressekonferenz ein

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat anlässlich des 25. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen seinen ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko besucht. Allerdings schien er ein wenig übernächtigt.

Kiew - Am Montag nahm der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Kiew an einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko teil. Grund für seine Stippvisite war der 25. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehung zwischen der Türkei und der Ukraine.

Doch sichtlich übernächtigt kämpfte der 63-Jährige während einer Rede seines ukrainischen Kollegen damit, die Augen offen zu halten. Mehrere Male gähnte Erdogan und schlief wohl für einige Augenblicke sogar ein. Poroschenko blieb dies offenbar nicht unbemerkt. Wie n-tv berichtet, klopfte der 52-Jährige extra mit der Hand auf den Tisch, um Erdogan aufzuwecken, zog seine Ansprache jedoch unbeirrt durch.

„Die strategische Partnerschaft zwischen der Türkei und der Ukraine ist keine Abstraktion, sie hat einen realen Inhalt“, sagte Poroschenko. Der Außenhandelsumsatz sei im ersten Halbjahr um mehr als 16 Prozent gestiegen. Damit gehöre die Türkei zu den fünf größten Außenhandelspartnern. Zudem sei sie unter den zehn größten Investoren in dem osteuropäischen Land.

Erdogan lobt Ukraine-Beziehungen

Erdogan bezeichnete im Gegenzug die Ukraine als Schlüsselland für die Sicherheit in der Schwarzmeerregion. „Wir haben und werden die illegale Annexion der Halbinsel der Krim nicht anerkennen“, sagte der türkische Präsident. Erdogan versprach, sich international für die Interessen „unserer Brüder, der Krimtataren“ auf der 2014 von Russland einverleibten Halbinsel einzusetzen. Ankara sieht sich traditionell als Schutzmacht der muslimischen Minderheit.

Bei dem Treffen wurden neun Dokumente unter anderem über gegenseitige Investitionssicherung und ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.

sk/dpa

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