Mann zeigte „klare Anzeichen einer Radikalisierung“

Tunesier sollte in Italien offenbar Attentat verüben

Rom - Ein mittlerweile in seine Heimat abgeschobener Tunesier sollte in Italien offenbar einen Terroranschlag verüben. Zum mutmaßlichen Attentäter von Berlin bestand aber anscheinend keine Verbindung.

Mitte November habe der Mann Anweisungen bekommen, ein Attentat auszuführen, das denen in Frankreich und Belgien ähnele, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag unter Berufung auf das Innenministerium. Ihm werde zudem vorgeworfen, Propaganda für die Terrormiliz Islamischer Staat gemacht zu haben.

Die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtete, der Tunesier habe klare Anzeichen einer Radikalisierung gezeigt. Am Donnerstagmorgen sei der Mann nach Tunis ausgeflogen worden. Ein Bezug zu dem mutmaßlichen Attentäter von Berlin - ebenfalls ein Tunesier - wurde in den Berichten nicht hergestellt.

dpa

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