Bemerkenswerte Rettungsaktion

Flüchtlingstragödie verhindert: Küstenwache rettet 48 Flüchtlinge im Mittelmeer

Ein Boot mit jungen Flüchtlingen war auf dem Weg nach Italien leckgeschlagen und bereits am Sinken, als eine Patrouille das Neun-Meter-Boot entdeckte. 

Jebeniana - Die tunesische Küstenwache hat nach Behördenangaben 48 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Das Boot mit den jungen Flüchtlingen war auf dem Weg nach Italien leckgeschlagen und begann am Freitagabend vor der Küste der Stadt Jebeniana, 210 Kilometer südlich von Tunis, zu sinken, wie das Innenministerium in Tunis am Samstag mitteilte.

Eine Patrouille habe das in Seenot geratene Neun-Meter-Boot entdeckt. An Bord waren laut dem Innenministerium ausschließlich Tunesier im Alter zwischen 16 und 40 Jahren.

Immer mehr Tunesier wagen sich auf den gefährlichen Seeweg nach Europa 

Tunesier versuchen regelmäßig, über den Seeweg nach Europa zu gelangen. Vor allem junge Menschen in dem nordafrikanischen Land leiden angesichts der hohen Arbeitslosenquote unter Perspektivlosigkeit. Im vergangenen Oktober waren beim Zusammenstoß eines Flüchtlingsboots mit einem Schiff der tunesischen Marine 44 Menschen gestorben.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild) 

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