+
In Tunis kam es am Freitag zu einem Selbstmordanschlag. Es gab mindestens zwei Tote. 

US-Behörden mit Aufruf an Bevölkerung

Selbstmordanschlag bei der US-Botschaft in Tunis: Beide Attentäter und ein Polizist getötet

In Tunis kam es am Freitag zu einem Selbstmordanschlag nahe der US-Botschaft. Dabei kamen zwei Attentäter und ein Polizist ums Leben. 

  • Nahe der US-Botschaft in Tunis ereignete sich am Freitag ein Selbstmordanschlag.
  • Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet.
  • Bei den Opfern handelt es sich offenbar um die Attentäter selbst, zudem sind wohl mehrere Polizisten verletzt worden. 

Update um 14.56 Uhr: Nicht nur die beiden Attentäter sind bei dem Selbstmordanschlag nahe der US-Botschaft in Tunis ums Leben gekommen. Auch ein Polizist wurde bei dem dramatischen Vorfall getötet. Zuvor wurde bereits bekannt, dass fünf Polizisten und ein Zivilist verletzt worden seien. 

Selbstmordanschlag bei der US-Botschaft in Tunis

Erstmeldung vom 6. März 2020: 

Tunis - Bei einem Selbstmordanschlag nahe der US-Botschaft in Tunis sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Das tunesische Staatsfernsehen berichtete mit Verweis auf Sicherheitskreise von zwei Attentätern, die bei dem Anschlag getötet worden seien. Aus Polizeikreisen hieß es, dass mehrere Polizisten zum Teil schwerverletzt worden seien. Sie hatten sich sich an einem Wachposten nahe des Eingangs zur Botschaft aufgehalten.

Selbstmordanschlag in Tunis - Bilder zeigen zerstörtes Polizeifahrzeug

Augenzeugen berichteten lokalen Medien davon, dass sich die Attentäter auf einem Motorroller an einer Polizeiwache des Botschaftsgeländes in die Luft gesprengt hätten. Bilder in sozialen Medien zeigten einen beschädigten Wachposten, ein teilweise zerstörtes Polizeifahrzeug und ein zertrümmertes Auto auf der Straße vor der Botschaft. Die US-Botschaft rief per Twitter dazu auf, die Gegend rund um das Botschaftsgelände zu meiden

Teils gepanzerte Sicherheitskräfte riegelten die Gegend ab. Ein Hubschrauber kreiste über der Botschaft. Die US-Botschaft in Tunis ist schwer gesichert und liegt in einem belebten Büroviertel in Tunis. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, habe ein Angreifer versucht, in die durch die Polizei gesicherte Botschaft zu gelangen, sei aber gestoppt und getötet worden. „Es war ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben“, sagte ein Polizeisprecher. In Tunesien kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte.

Selbstmordanschlag in Tunis - auch die US-Botschaft in Bagdad stand zuletzt unter Beschuss

Erst im Juni vergangenen Jahres kam es in Tunis zu einem Selbstmordanschlag. Dabei gab es mehrere Verletzte

Und nicht nur die US-Botschaft in Tunis wurde in letzter Zeit zum Ziel von Anschlagen. Im Zusammenhang mit der Irak/Iran-Krise stand zuzletzt auch immer wieder die US-Botschaft in Bagdad unter Beschuss. 

dpa,afp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump verkündet Abbruch der US-Beziehungen zur WHO
Schon lange kritisiert US-Präsident Trump die WHO. Er hält die Organisation für eine "Marionette" Chinas und macht sie für die Ausbreitung des Coronavirus …
Trump verkündet Abbruch der US-Beziehungen zur WHO
Tod von George Floyd: Polizist wegen Mordes angeklagt
Minneapolis kommt nach dem Tod von George Floyd nicht zur Ruhe. Einer der beteiligten Polizisten wurde festgenommen, der Bürgermeister erlässt eine Ausgangssperre.
Tod von George Floyd: Polizist wegen Mordes angeklagt
Macht sie Gerhard Schröder hier etwa Angst? - Altkanzlerin-Gattin teilt SEHR private Fotos
Gerade erst hat Gerhard Schröder seinen Podcast gelauncht. Nun taucht ein Instagram-Profil auf, das offenbar seiner Ehefrau Soyeon Schröder-Kim gehört. 
Macht sie Gerhard Schröder hier etwa Angst? - Altkanzlerin-Gattin teilt SEHR private Fotos
USA wollen Hongkongs vorteilhaften Status weitgehend beenden
Trump macht ernst. Er will Hongkong wegen Chinas Einmischung alle Vorteile streichen. Das dürfte aber nicht nur Peking ärgern, sondern auch die Bürger der …
USA wollen Hongkongs vorteilhaften Status weitgehend beenden

Kommentare