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Islamisten hatten am 13. November 2015 drei Bomben um das Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis gezündet, weitere Attentäter richteten ein Blutbad im Pariser Musikclub "Bataclan" an und töteten Menschen in Bars und Restaurants im Osten der Hauptstadt. Foto: Christophe Petit Tesson

Nach Terror-Attacke mit 130 Toten

Pariser Anschläge: Untersuchungs-Ergebnisse sind heute Thema

Paris - Der Untersuchungsausschuss der französischen Nationalversammlung zu den Terroranschlägen vom 13. November 2015 stellt heute seine Ergebnisse vor.

Die auf Betreiben der konservativen Opposition eingesetzte Kommission sollte untersuchen, ob die Behörden vor den verheerenden Attacken mit 130 Toten Fehler gemacht haben und ob die Mittel für den Anti-Terror-Kampf ausreichen.

Die Abgeordneten hatten unter anderen Innenminister Bernard Cazeneuve und Opferangehörige sowie Verantwortliche der Sicherheitsbehörden und aus der Justiz befragt. Sie reisten nach Brüssel, wo die Anschläge vorbereitet worden waren, in die Türkei und nach Griechenland. Der am Dienstag zur Beratung anstehende Bericht wird erst in einer Woche veröffentlicht. Im Anschluss an die Abstimmung sollen bei einer Pressekonferenz aber Kernpunkte vorgestellt werden.

Islamisten hatten am 13. November drei Bomben um das Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis gezündet, weitere Attentäter richteten ein Blutbad im Pariser Musikclub "Bataclan" an und töteten Menschen in Bars und Restaurants im Osten der Hauptstadt. Neun Attentäter starben bei den Anschlägen und einem späteren Polizeieinsatz.

Der einzige bekannte überlebende Beteiligte der Kommandos ist Salah Abdeslam, der im März in Belgien gefasst wurde und inzwischen in Frankreich in Untersuchungshaft sitzt.

dpa

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