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Bei dem Anschlag war eine Bombe in einer voll besetzten Londoner U-Bahn nahe der Haltestelle Parsons Green explodiert. Foto: Stefan Rousseau

In Wales

Weitere Festnahmen nach Londoner U-Bahn-Anschlag

Bei den Ermittlungen nach dem Londoner-U-Bahnanschlag hat es weitere Festnahmen gegeben. In dem Walisischen Newport wurden seit gestern drei Verdächtige festgenommen. Damit stehen bislang insgesamt mindestens fünf Männer unter Verdacht, in Verbindung mit dem Anschlag zu stehen.

London/Newport (dpa) - Die britische Polizei hat nach dem Londoner U-Bahn-Anschlag mit 30 Verletzten zwei weitere Verdächtige festgenommen. Es handele sich um Männer im Alter von 30 und 48 Jahren, teilte Scotland Yard in London mit.

Beide waren in der walisischen Hafenstadt Newport festgesetzt worden. Dort hatte die Polizei bereits zuvor einen 25-Jährigen festgenommen.

Damit stehen bislang insgesamt mindestens fünf Männer unter Verdacht, in Verbindung mit dem Anschlag zu stehen. Ein 21-Jähriger war bereits am Samstagabend in London festgenommen worden. Der Mann soll aus Syrien stammen.

Ebenfalls am Samstag hatten Sicherheitskräfte einen 18-jährigen Mann im Abreisebereich des Hafens von Dover festgesetzt - bei ihm soll es sich um einen irakischen Flüchtling handeln. Beide Männer sollen zeitweise als Pflegekinder bei einem älteren Ehepaar in Sunbury-on-Thames südwestlich von London gewohnt haben.

Bei dem Anschlag am vergangenen Freitag war eine selbstgebaute Bombe in einer voll besetzten Londoner U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green explodiert. Durch den Feuerball und im anschließenden Gedränge erlitten viele Menschen Verletzungen. Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamierte den Anschlag für sich.

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