Der ehemalige Häftling legt während einer Gedenkveranstaltung auf dem Appellplatz der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar Blumen nieder. Foto: Sebastian Kahnert
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Der ehemalige Häftling legt während einer Gedenkveranstaltung auf dem Appellplatz der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar Blumen nieder. Foto: Sebastian Kahnert
Blick durch das Lagertor des früheren KZ Buchenwald auf den Appellplatz. Foto: Sebastian Kahnert
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Blick durch das Lagertor des früheren KZ Buchenwald auf den Appellplatz. Foto: Sebastian Kahnert
Am 11. April 1945 hatten US-Truppen das Lager mit 21.000 Häftlingen erreicht. Foto: Sebastian Kahnert
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Am 11. April 1945 hatten US-Truppen das Lager mit 21.000 Häftlingen erreicht. Foto: Sebastian Kahnert
Der ehemalige deutsche Häftling im KZ-Buchenwald, Günter Pappenheim, auf dem Appellplatz der Gedenkstätte Buchenwald. Foto: Sebastian Kahnert
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Der ehemalige deutsche Häftling im KZ-Buchenwald, Günter Pappenheim, auf dem Appellplatz der Gedenkstätte Buchenwald. Foto: Sebastian Kahnert
Auch der ehemalige polnische Häftling im KZ-Buchenwald, Heinrich Bukszpan ist zu der Gedenkveranstaltung gekommen. Foto: Sebastian Kahnert
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Auch der ehemalige polnische Häftling im KZ-Buchenwald, Heinrich Bukszpan ist zu der Gedenkveranstaltung gekommen. Foto: Sebastian Kahnert
Der ehemalige kanadische Häftling im KZ-Buchenwald, Ed Carter-Edwards. Foto: Sebastian Kahnert
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Der ehemalige kanadische Häftling im KZ-Buchenwald, Ed Carter-Edwards. Foto: Sebastian Kahnert
Der ehemalige ukrainische Häftling im KZ-Buchenwald, Petro Mischtschuk, trägt während der Gedenkveranstaltung eine Häftlingsuniform. Foto: Sebastian Kahnert
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Der ehemalige ukrainische Häftling im KZ-Buchenwald, Petro Mischtschuk, trägt während der Gedenkveranstaltung eine Häftlingsuniform. Foto: Sebastian Kahnert
Der ehemalige US-amerikanische Häftling im KZ-Buchenwald, James Engelken Anderson. Foto: Sebastian Kahnert
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Der ehemalige US-amerikanische Häftling im KZ-Buchenwald, James Engelken Anderson. Foto: Sebastian Kahnert

Schweigeminute für die Toten von Buchenwald

Weimar (dpa) - Mit einer Schweigeminute haben etwa 80 Überlebende des KZ Buchenwald am Samstag um 15.15 Uhr - dem Zeitpunkt der Befreiung vor 70 Jahren - ihrer toten Kameraden gedacht.

Auf dem ehemaligen Appellplatz hinter dem Tor mit der zynischen Aufschrift "Jedem das Seine" legten die Überlebenden Blumen nieder. Etwa 250 000 Männer, Frauen und Kinder hatte das NS-Regime vom Juli 1937 bis zum 11. April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar und seinen 136 Außenlagern zusammengetrieben. Rund 56 000 von ihnen starben an Hunger, Kälte und Krankheiten oder wurden ermordet.

Am Vormittag des 11. April 1945 hatten US-Soldaten den Ettersberg bei Weimar erreicht und lieferten sich Gefechte mit SS-Wachmannschaften. Diese flohen. Gegen 15.00 Uhr übernahmen bewaffnete Widerstandsgruppen aus den Reihen politischer Häftlinge die Kontrolle über das Lager und gingen ihren Befreiern entgegen.

Im Lager waren noch etwa 21 000 Menschen, darunter 904 Kinder und Jugendliche. Die SS hatte in den letzten Kriegstagen - auch noch am 11. April - Zehntausende Häftlinge vor den heranrückenden Alliierten auf "Todesmärsche" getrieben. Tausende starben so kurz vor der Befreiung.

Buchenwald war Anfang 1945 mit 110 000 Häftlingen das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden. Im April 1945 wurden unter anderem auch die Lager Bergen-Belsen, Ravensbrück und Dachau befreit.

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