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Trump und Kim.

"Der Norden wird eine Atomtestanlage im Norden des Landes schließen“

Nordkorea setzt Atom- und Raketentests aus - so reagierte Trump

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat angekündigt, die Atom- und Raketentests seines Landes auszusetzen und ein Atomtestanlage zu schließen.

Ab dem 21. April werde Nordkorea seine Atomtests und den Abschuss von Interkontinentalraketen einstellen, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Demnach wird ein Testzentrum im Norden des Landes geschlossen.

"Der Norden wird eine Atomtestanlage im Norden des Landes schließen, um seinen Willen zu demonstrieren, die Atomtests auszusetzen", schrieb KCNA dem Bericht zufolge. Demnach sagte Kim bei einer Sitzung der Staatspartei, weitere Tests seien nicht nötig. Die Atomtestanlage habe "ihre Aufgabe erfüllt".

Trump reagierte umgehend

Die Ankündigung erfolgte knapp eine Woche vor dem geplanten Gipfeltreffen zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim in der entmilitarisierten Zone zwischen beiden Ländern. Ende Mai oder Anfang Juni ist zudem ein Treffen Kims mit US-Präsident Donald Trump geplant.

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Trump reagierte umgehend auf die Ankündigungen aus Nordkorea. "Das ist eine sehr gute Nachricht für Nordkorea und die Welt", schrieb der US-Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er freue sich auf das gemeinsame Treffen mit Kim.

Nordkorea hatte in den vergangenen Jahren sein Atom- und Raketenprogramm massiv vorangetrieben und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen. Im vergangenen Jahr nahm Nordkorea seinen sechsten und bislang stärksten Atomtest vor, zudem testete Pjöngjang Raketen, die US-Staatsgebiet treffen könnten. Seit Jahresbeginn herrscht jedoch diplomatisches Tauwetter zwischen Nord- und Südkorea. Am Freitag schalteten die Nachbarstaaten eine direkte Telefonverbindung zwischen ihren Staatschefs frei.

China begrüßt Aussetzungen

China hat die Aussetzung der Atom- und Raketentests durch Nordkorea begrüßt. Der Sprecher des Außenministeriums, Lu Kang, sagte am Samstag in Peking, die Entscheidung werde helfen, die Spannungen auf der koreanischen Halbinseln abzubauen. Auch würden die Denuklearisierung und eine politische Lösung damit vorangebracht.

„Es ist zu hoffen, dass alle betroffenen Parteien sich in die gleiche Richtung bewegen und konkrete Schritte ergreifen, um nötige Bemühungen zu unternehmen, anhaltenden Frieden und gemeinsame Entwicklung in der Region zu erreichen.“ China werde Nordkorea durch Konsultationen mit allen Parteien unterstützen, um ihren Sorgen zu begegnen und die Beziehungen untereinander zu verbessern.

China wünsche Nordkorea Fortschritte bei der Entwicklung seiner Wirtschaft und der Anhebung des Lebensstandards, sagte der Sprecher ferner unter Hinweis auf die Pläne von Machthaber Kim Jong Un, sich jetzt auf den Aufbau der Wirtschaft zu konzentrieren.

AFP

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