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Der Übersetzer von „Fire and Fury“, Thomas Gunkel.

Im Interview

Übersetzer des Bestsellers über Donald Trump: "Nach ihm wird es nur noch schlimmer"

Das Buch „Fire and Fury“ schlägt in den USA momentan hohe Wellen. Der deutsche Übersetzer Thomas Gunkel musste bei der Arbeit an dem Buch häufig lachen - und fürchtet eine Zeit nach Trump.

Kassel - Michael Wolffs Buch "Fire and Fury" ("Feuer und Zorn") über Donald Trump stürmt jetzt auch in Deutschland die Bestsellerlisten. Darin entlarvt der US-Journalist, der mehrere Monate im Weißen Haus verbracht hat, Amerikas Präsidenten als Amateur, der in seinem Amt hoffnungslos überfordert ist.

Übersetzt hat es der Nordhesse Thomas Gunkel mit sechs Kollegen. Beim Übertragen ins Deutsche musste der 61-Jährige oft laut lachen, "weil vieles so unglaublich ist, dass man es sich gar nicht vorstellen kann", wie er hna.de* sagte. Mehr als Trump fürchtet Gunkel indes einen vorzeitigen Abgang des Präsidenten: "Dann kann es nur schlimmer werden. Dann kommen kompetente Idioten dran. Paul Ryan etwa, der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, ist für mich einer der schlimmsten Speichellecker und Opportunisten. Vor solchen Leuten fürchte ich mich mehr als vor Trump."

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