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Russische Soldaten auf der Krim.

Schulden von 100.000 Euro

Ukraine dreht Krim angeblich das Wasser ab

Kiew - Neue Belastung für die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau: Die ukrainische Regierung hat die Wasserversorgung der von Russland annektierten Halbinsel Krim offenbar unterbrochen.

Der rund 400 Kilometer lange Nord-Krim-Kanal sei nahezu trockengelegt, meldete die ukrainische Agentur Unian am Samstag unter Verweis auf entsprechende Fotos. Die Wasseragentur in Kiew widersprach den Berichten. Sie warf allerdings der moskautreuen Führung der Krim vor, Wasser ohne gültige Verträge abzuschöpfen. Die Behörden der Halbinsel sollen Kiew mehr als 100.000 Euro schulden, was die Krim bestreitet.

Der 1976 fertiggestellte Kanal vom Dnjepr-Fluss stellt bis zu 85 Prozent des Wasserbedarfs der Krim sicher. Die Schwarzmeer-Halbinsel hatte sich im März in einem international nicht anerkannten Referendum von der Ukraine abgespalten und Russland angeschlossen.

dpa

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