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Putin-Vertrauter verhöhnt Deutschland und schürt Angst - „Willkommen in der schönen neuen Welt“

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Von: Richard Strobl

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Wladimir Putin und Dmitri Medwedew nehmen 2019 am Grab des unbekannten Soldaten an der Festung Brest an einer Kranzniederlegungszeremonie teil.
Wladimir Putin und Dmitri Medwedew nehmen 2019 am Grab des unbekannten Soldaten an der Festung Brest an einer Kranzniederlegungszeremonie teil. © Alexander Zemlianichenko/dpa

Im Ukraine-Konflikt hat sich Russlands Ex-Präsident Medwedew direkt an Deutschland gewandt und von „einer neuen Welt“ gesprochen.

Moskau - Die Ereignisse rund um den Ukraine-Konflikt überschlagen sich seit Montag. Russlands Präsident hat die Entsendung von Truppen in die Ostukraine offiziell verkündet. Die Nato sieht nun aber auch Anzeichen für einen „groß angelegten Angriff“ auf die Ukraine, der auch weitere Gebiete betreffen soll. Die westlichen Staaten wollen auf die „russische Invasion“, wie sie die USA mittlerweile offiziell betiteln, mit harten Sanktionen reagieren.

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Dazu zählt auch der Umgang mit der Ostseepipeline Nord Stream 2. Die Gas-Pipeline war seit Wochen in den Fokus gerückt. Als Reaktion auf Putins Truppenentsendung stoppte Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag das Genehmigungsverfahren. Dieser Schritt war zuvor von den USA gefordert worden - die Entscheidung wurde begrüßt.

Doch diese Entscheidung bedeutet für Deutschland wohl auch, dass die Energiepreise massiv steigen könnten, da die Bundesrepublik einen großen Teil seines Gases aus Russland bezieht. Bislang hatte Putin immer klargestellt, dass man stets an den Lieferverpflichtungen festhalten wolle. Doch sein Vertrauter und Ex-Präsident Dmitry Medwedew verhöhnte Deutschland nach der Entscheidung Olaf Scholz` nun mit deutlichen Worten.

Aus von Nord Stream 2: „Willkommen in der schönen neuen Welt“

Via Twitter nahm er direkten Bezug auf Scholz‘ Entscheidung zu Nord Stream 2 und fügte hinzu: „Gut. Willkommen in der schönen neuen Welt, in der Europäer bald 2000 Euro für 1000 Kubikmeter Gas zahlen werden“.

Tatsächlich hätte ein Gas-Stopp aus Russland große Auswirkungen. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Robert Habeck bezieht Deutschland aktuell knapp 55 Prozent seines Gases aus Russland. Man müsse nun die Energiewirtschaft umbauen, um die „Abhängigkeit“ zu überwinden.

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