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Hunderttausende in Berlin: Deutschland geht gegen Putin auf die Straßen - spektakuläres Foto

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Von: Patrick Mayer

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Deutschland setzt im Ukraine-Krieg ein Zeichen für Frieden: In Berlin versammeln sich Hunderttausende vor dem Brandenburger Tor und protestieren gegen Wladimir Putin.

Update vom 27. Februar, 17.55 Uhr: Unter den Demonstranten am Brandenburger Tor in Berlin befinden sich offenbar auch hochrangige deutsche Spitzenpolitiker. Selbst aus der Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz (SPD).

So postete Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ein Foto von sich, wie er mitten in der riesigen Demo mit mehr als 100.000 Teilnehmern in der Hauptstadt steht. Der Corona-Experte trägt dabei regelkonform eine Mundschutzmaske. Auf Twitter schreibt der Rheinländer zu seinem Post: „Wir demonstrieren für Freiheit und Demokratie, und damit gegen den narzisstischen Diktator Putin. Protestieren ist nicht alles. Aber es gehört dazu. Es zeigt unsere Haltung.“

Und nicht nur in Berlin fanden Friedensdemonstrationen statt. Auch in Köln gibt es eine Demonstration für die Ukraine am Rosenmontag*, wie 24rhein.de* berichtet.

Ukraine-Konflikt: Hunderttausende in Berlin gehen gegen Putin auf die Straßen

Erstmeldung vom 27. Februar:

München/Berlin - Solche Bilder kannte man in der Coronavirus-Pandemie* schon lange nicht mehr: In Berlin haben sich weit über 100.000 Menschen zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz versammelt, um gegen den Ukraine-Krieg* und die Aggression durch Russland-Machthaber Wladimir Putin zu demonstrieren. Denn die Kampfhandlungen gehen ungebremst weiter.

Friedens-Demo in Berlin: Menschen gehen gegen Ukraine-Krieg und Wladimir Putin auf die Straße

Ein Sprecher der Polizei bezifferte die Zahl der Teilnehmer bereits zu Beginn der Kundgebung* am frühen Sonntagnachmittag auf mindestens 100.000 - Tendenz stark steigend. Wie Der Tagesspiegel berichtet, sprach die Berliner Polizei für die offizielle Veranstaltungsfläche zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor von einer „nahezu hundertprozentigen Auslastung“. Die Beamten seien bemüht, die Demonstranten auf die Pandemiebedingungen hinzuweisen. Unter anderem gilt eine Maskenpflicht, die laut zahlreicher Fotos von der Veranstaltung offenbar auch eingehalten wird.

Ursprünglich seien 20.000 Teilnehmer erwartet worden, um gegen den Ukraine-Konflikt zu demonstrieren, heißt es in dem Bericht weiter. Die Polizei erwäge deshalb, die Fläche bis zum Alexanderplatz auszuweiten. Die Veranstalter selbst sprechen sogar von 500.000 Menschen.

Friedens-Demo in Berlin zum Ukraine-Konflikt: Spektakuläre Fotos vom Brandenburger Tor

Die Demonstranten richten sich dabei neben ihrer Forderungen für Frieden auch gegen den russischen Präsidenten. „Stoppt den Krieg“, ist auf selbstgemachten Schildern zu lesen. Und: „Warum nicht einfach Frieden?“ Eine Demonstrantin hielt ein Schild hoch, auf dem stand: „Ich bin Russin. Ich bin gegen Krieg.“ Fotos von Agenturen zeigen die junge Frau, wie sie weint.

Indes sorgen weitere Fotos von der Demonstration für Aufsehen bei Social Media. So postete zum Beispiel ein Twitter-User ein Foto, das von oben - mutmaßlich von der Friedenssäule - auf den Großen Tiergarten zeigt. Und auf dem die Menschenmassen in dem bekannten Stadtpark im Bezirk Mitte abgebildet werden.

Auch in anderen Städten fanden an diesem Sonntag Demonstrationen gegen den Ukraine-Krieg und für Frieden statt. So war zum Beispiel in der bayerischen Landeshauptstadt München ein Demo auf dem zentralen Marienplatz angekündigt. Schon in den Tagen zuvor hatte es mehrere Friedens-Demonstrationen in der Isarmetropole gegeben.

Immer mehr Regionen der Ukraine sind inzwischen unter Vorherrschaft Russlands. Eine neue Karte offenbart im Detail, wie weit die Truppen dieses Krieges bereits vorgerückt sind. (pm) *Merkur.de und 24rhein.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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