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Abgetaucht im „Geheimversteck“? Alter Atombunker als wahrscheinlichster Rückzugsort von Wladimir Putin

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Von: Tom Offinger

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Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich Wladimir Putin aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Wo hält sich der russische Präsident derzeit auf?

Moskau - Seit drei Wochen versucht die russische Armee nun schon die Ukraine in die Knie zu zwingen. Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich seitdem aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, einzig durch Fernsehansprachen äußert sich das Staatsoberhaupt zum aktuellen Geschehen. Ähnlich wie bei seinem Gegenüber Wolodymyr Selenskyj ist Putins derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt, im Kreml soll der 69-Jährigen schon länger nicht mehr verweilen.

Wladimir Putin: Russischer Präsident wohl nicht mehr im Kreml

Verantwortlich für diese Reaktion ist nicht nur die aktuelle Kriegssituation, sondern wohl auch die Furcht vor einem Anschlag. Wie die Bild-Zeitung berichtet, befinde sich Putin ständig in Bewegung und wechsele seine Unterkunft regelmäßig. Begleitet wird er dabei offenbar von Angestellten des föderalen Sicherheitsdiensts FSO und Kämpfern der Nationalgarde, die er eigens für seine Sicherheit ins Leben rief. Sieben Orte kommen für eine derzeitige Unterbringung des russischen Präsidenten in Frage.

Zwei „Verstecke“ befinden sich in der Landeshauptstadt selbst: In Moskau besitzt Putin nicht nur eine Dienstwohnung, sondern auch ein angemietetes Appartement. Einen Aufenthalt in seiner Villa im früheren Olympia-Ort Sotschi gilt hingegen als ausgeschlossen. Weitere Residenzen des 69-Jährigen befinden sich in Kaliningrad (früheres Königsberg), Karelien (in der Nähe finnische Grenze), im Altaigebirge und in Jalta auf der Halbinsel Krim. Zudem darf das Staatsoberhaupt theoretisch auch auf alle Wohnungen und Residenzen des Militärs und der Präsidialverwaltung zurückgreifen.

Wladimir Putin: Flucht dank spezieller Transportmittel?

Am wahrscheinlichsten, zumindest wenn es nach Informationen der westlichen Geheimdienste geht, hält sich Putin aktuell in einem Atombunker bei Samara (rund 1.060 km vom Kreml entfernt) auf. Das Versteck wurde während dem Zweiten Weltkrieg auf Geheiß von Josef Stalin angelegt, der im Falle einer Einnahme Moskaus an die Ostufer der Wolga geflohen wäre. Als Fortbewegungsmittel soll der 69-Jährige auf einen Jet oder seinen eigenen Fuhrpark zurückgreifen.

Sowohl der Jet als auch Putins Auto sollen Spezialanfertigungen sein, heißt es in einem Bericht der Bild. Das Auto soll dem Präsidenten mit einer Höhe von 1,70 m sogar einen Einstieg in aufrechter Position ermöglichen und auch die Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h kann sich sehen lassen. Der „Fliegende Kreml“, wie das Flugzeug des 69-Jährigen bezeichnet wird, gleicht in seiner Ausführung hingegen stark der „Air Force One“ des US-Präsidenten: Mit Kommunikationstechnik und einem Raketenabwehrsystem kann Putin seinen Amtssitz schnell in 10.000 Meter Höhe verlegen. Außerdem soll die umgebaute Iljuschin 96-300 über eine eigene Notkapsel verfügen. (to)

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