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Ukraine-Krieg: Russland bereitet Kiew-Sturm vor - Geheimdienst sieht jetzt zwei Szenarien

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Von: Momir Takac

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Kiew wappnet sich für die Großoffensive der russischen Truppen im Ukraine-Krieg. Doch sie kommen nur langsam voran. Ein Geheimdienstmitarbeiter äußert eine Ahnung.

Kiew - Der Ukraine-Konflikt wird bereits den siebten Tag in Folge kriegerisch ausgetragen. Ein Ende des Ukraine-Kriegs ist nicht absehbar, immerhin soll es am Donnerstag wieder Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine geben.

Ukraine-Krieg: Warum kommt der russische Konvoi vor Kiew nur langsam voran?

In der ukrainischen Hauptstadt wartet man gebannt auf die Großoffensive der russischen Truppen. Deren Dutzende Kilometer langer Konvoi ist nicht mehr weit von Kiew entfernt. Doch warum er nur langsam vorankommt, darüber rätseln auch Geheimdienstmitarbeiter. Mit einem von ihnen konnte Welt sprechen. „Formieren sich die Truppen noch oder warten sie auf Nachschub?“, fragte er. Wahrscheinlich sei es eine Kombination aus beidem.

Auch könne man wegen der unbekannten Strategie der russischen Seite nicht genau sagen, wann Kiew fällt, so der Geheimdienstmitarbeiter weiter. Der Westen erwartet im Ukraine-Krieg einen bevorstehenden „intensiven Kampf“, in dessen Folge die Zahl der Opfer „unglaublich hoch“ werde.

Eine Frau flieht mit ihrer Familie über eine zerstörte Brücke in den Außenbezirken von Kiew.
Eine Frau flieht mit ihrer Familie über eine zerstörte Brücke in den Außenbezirken von Kiew. © Emilio Morenatti / picture alliance / dpa

Ukraine-Krieg: Geheimdienstmitarbeiter erwartet, dass Kiew „brennen“ oder „erstickt“ wird

Für Kiew, das in der Nacht wieder schwer unter Beschuss stand, ergeben sich laut dem Geheimdienstmitarbeiter zwei mögliche Szenarien. Er nennt es gegenüber Welt „ersticken“ oder „brennen“. Mit „ersticken“ meint er „von der Versorgung abschneiden“. In dem Fall würde Kiew umzingelt und belagert. Die massive Truppenpräsenz vor den Toren der Metropole könnte für dieses Szenario sprechen.

Bei der zweiten Variante würde Kiew „brennen“. Der Geheimdienstler meint damit heftigen Beschuss. Dabei könnte die Hauptstadt der Ukraine „massiv mit schwerer Artillerie und sogar mit Bombardements aus der Luft“ attackiert werden.

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