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Prorussische Separatisten n der Ostukraine passieren einen Checkpoint nahe Donetsk.

Ukraine

Mindestens 30 Tote bei Raketenwerferbeschuss

Kiew - Bei einem Angriff prorussischer Separatisten auf Regierungskräfte sind in der Ostukraine etwa 30 Soldaten ums Leben gekommen.

Die Aufständischen hätten die Armeeangehörigen bei Selenopolje im Raum Lugansk massiv mit einem Raketenwerfer beschossen, sagte Sorjan Schkirjak vom Innenministerium in Kiew am Freitag der Agentur Interfax zufolge. „Bisher gibt es Informationen über etwa 30 Tote. Die Zahl kann sich noch erhöhen“, sagte Schkirjak.

Die Aufständischen bekannten sich zu dem Angriff. Das Militär sei mit dem sowjetischen Mehrfachraketenwerfersystem BM-21 „Grad“ (Hagel) beschossen worden, teilten die militanten Gruppen mit. Sie kündigten weitere Attacken auf die Regierungseinheiten an. Bei einem zweiten Raketenwerferangriff bei Lugansk starben weitere vier Grenzsoldaten.

Die Separatisten griffen auch erneut Sicherheitskräfte rund um die Flughäfen von Lugansk und Donezk an. Dabei setzten sie schwere Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge ein. Die Armee soll ihrerseits Stellungen der Aufständischen aus der Luft beschossen haben.

dpa

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