Grenze verletzt

Nato-Chef: "Russischer Einfall in Ukraine"

Brüssel/Kopenhagen- Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Medienberichte über eine Verletzung der ukrainischen Grenze durch Russland bestätigt.

„In der vergangenen Nacht haben wir einen russischen Einfall erlebt, eine Überschreitung der ukrainischen Grenze“, sagte Rasmussen nach Nato-Angaben in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen vor Journalisten.

„Dies bestätigt nur die Tatsache, dass wir einen dauernden Fluss von Waffen und Kämpfern aus Russland in die Ostukraine sehen“, erklärte Rasmussen. „Und es ist eine deutliche Demonstration der anhaltenden russischen Beteiligung an der Destabilisierung der Ostukraine.“ Er rief Moskau auf, die Separatisten im Nachbarland nicht weiter zu unterstützen und in den Dialog mit der Regierung in Kiew zu treten.

Die prowestliche Führung in Kiew warf Moskau vor, mit 23 Armeefahrzeugen über die Grenze vorgedrungen zu sein. Auch die Bundesregierung fordert von Moskau dringend Aufklärung der zuerst von den britischen Zeitungen „Guardian“ und „Telegraph“ veröffentlichten Berichte über den Militärkonvoi.

dpa

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