+
Ukrainische Polizeikräfte räumen eine Barrikade von Separetisten vor der Stadt Berdyansk im Südosten der Ukraine. 

Ukraine

Erste Uniformierte wurden entwaffnet

Kiew - Die ukrainischen Behörden haben erstmals nach dem Friedenstreffen von Genf eine Entwaffnung militanter Uniformierter und gewaltbereiter Aktivsten gemeldet.

Innenminister Arsen Awakow teilte in Kiew mit, dass in der Stadt Lugansk drei Menschen mit Maschinengewehren ohne Blutvergießen festgenommen worden seien. Das Innenministerium rief am Sonntag angesichts des Osterfestes die Menschen in der Ost- und in der Westukraine zu Versöhnung und Einheit auf.

In Schitomir im Norden des Landes gaben nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes SBU Mitglieder des Rechten Sektors 21 Kisten mit Brandsätzen ab. Die Ultranationalisten waren am Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar beteiligt. Russland hatte in Genf verlangt, dass auch diese „illegale Kampftruppe der Regierung“ entwaffnet werden müsse.

dpa/afp

"Russland exportiert Terror": Reaktionen zur Ukraine-Krise

"Russland exportiert Terror": Reaktionen zur Ukraine-Krise

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
Ob das gut gegangen wäre? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte CSU-Legende Franz Josef Strauß gerne persönlich kennengelernt. Das sagte sie am Montag in München.
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche
CDU und FDP starten an diesem Dienstag in Verhandlungen über eine Regierungskoalition im bevölkerungsreichsten Bundesland.
NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche
Jusos kritisierten SPD-Wahlprogramm: „Zu viel Law and Order“
Die Jusos sehen den Entwurf des SPD-Wahlprogramms teilweise kritisch, weil er ihrer Ansicht nach zu sehr auf innere Sicherheit und zu wenig auf soziale Gerechtigkeit …
Jusos kritisierten SPD-Wahlprogramm: „Zu viel Law and Order“
Kommentar: SPD stellt Wahlprogramm vor - und wo war Schulz?
Eigentlich müsste Herausforderer Martin Schulz (SPD) die Kanzlerin mit einem Feuerwerk an Ideen vor sich hertreiben. Stattdessen taucht er ab und setzt auf einen fernen …
Kommentar: SPD stellt Wahlprogramm vor - und wo war Schulz?

Kommentare