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Ulrich Wickert erhielt den Bundesverdienstorden von Joachim Gauck für sein außergewöhnliches Engagement zum Wohle des Gemeinwesens.

Gemeinsam mit 28 weiteren Bürgern

Ulrich Wickert bekommt Bundesverdienstorden

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat den Journalisten Ulrich Wickert und 28 weiteren Bürgern am Dienstag in Berlin den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er gelte als einer "der großen bundesdeutschen Journalisten," so Gauck.

"Was sie tun, liebe Ehrengäste, das ist außergewöhnlich, es übersteigt das übliche Maß an Engagement und Hingabe für das Gemeinwesen bei Weitem", sagte Gauck laut Redetext bei der feierlichen Zeremonie im Schloss Bellevue. Insgesamt ehrte Gauck am Dienstag 13 Frauen und 16 Männer für ihr Engagement unter anderem in der Kinder- und Jugendförderung, in der Kultur und in der Flüchtlingshilfe. Zu den Geehrten gehörten zum Beispiel der frühere Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation von Amnesty Deutschland, Wolfgang Grenz, und der Dirigent und Gründer der Roma-und-Sinti-Philharmoniker, Riccardo M. Sahiti und der Vorstandssprecher der Organisation Reporter ohne Grenzen, Michael Rediske. Wickert sei einer "der großen bundesdeutschen Journalisten", der bis heute als "moralische Instanz" gelte, hatte der Bundespräsidialamt bereits zuvor mitgeteilt. Der frühere Moderator der ARD-"Tagesthemen" habe es über viele Jahre verstanden, "einem großen Publikum auch schwierige Sachverhalte verständlich zu machen", stand in der Begründung. Wickert engagiert sich seit Jahren auch ehrenamtlich und gründete unter dem Dach des Kinderhilfswerks mit Plan International eine Stiftung, die sich für Kinderrechte einsetzt.

afp

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